Aktivitäten zum Neubau unseres Alpinzentrums

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Bau Alpinzentrum

Fast genau sechs Jahre ist es her, dass wir den ersten Entwurf unseres Alpinzentrums am geplanten Standort Im Sportpark, präsentierten.

Vorangegangen waren zwei Jahre mit Besichtigungen verschiedener Hallen, Konzepten und ersten Einwürfen, für den Bau am Standort unserer Kletterhalle.

Diesem mussten wir letztendlich verwerfen, da die Parkplatzsituation nicht geklärt werden konnte und es zu befürchten war, dass bei einer Zusammenlegung von Vereinshaus und Kletterhalle, die bereits durch die derzeitigen Kletterhallenbesucher angespannte Parkplatzsituation völlig aus dem Ruder gerät.

Umso mehr waren wir erfreut, als die Stadt auf uns zukam und uns das jetzige Grundstück anbot. Zusammen mit dem Architekturbüro │wassung bader architekten│PartGmbB machten wir uns daran, einen ersten Entwurf, im Rahmen einer Machbarkeitsstudie, zu erstellen. Dieser sah zwei Untergeschosse mit einer Tiefe von 6,80 m vor um die vorgegebene maximale Gebäudehöhe von 10,50 m nicht zu überschreiten.

Auch war eine eventuelle Erweiterung des Kletterbereiches vorgesehen. Schnell zeigte sich, dass die zweistöckige Unterkellerung nicht möglich war, da aufgrund der geologischen Gegebenheiten eine maximale Kellertiefe von 3 Metern nicht überschritten werden soll. Die Stadt bestätigte uns jedoch, dass eine Änderung der maximalen Bauhöhe, auf die von uns benötigte durch eine Bebauungsplanänderung möglich sei.

Nach Rücksprache mit Outdoor-Consulting, die mit der Wandplanung von uns beauftragt wurde und der DAV Bundesgeschäftsstelle in München, verwarfen wir zudem das Konzept einer möglichen Hallenerweiterungsfläche. Vielmehr planten wir mit der maximal möglichen Gebäudegröße weiter. Dadurch vergrößerte sich das Gebäudevolumen von zuvor 10.300 m³ auf nunmehr 13.100 m³.

Neben dem Gebäudevolumen erhöhten sich auch im Verlauf der weiteren Detailplanung die Kosten. Wir konnten zwar diese mit dem Abschluss der Entwurfsplanung im Januar 2020 nochmals signifikant reduzieren, dennoch standen am Ende 6,8 Millionen Euro Gesamtbaukosten, welche wir als Vorstand zu diesem Zeitpunkt, als nicht finanzierbar sahen.

Mit dem Ausbruch der Covid-19 Pandemie und dem anschließenden Lock down, mussten wir zudem im Frühjahr 2020 alle Planungsaktivitäten auf unbestimmte Zeit stoppen.

Im ersten Quartal diesen Jahres konnten wir dann unverhofft diese wieder aufnehmen. Die Gründe hierfür waren die grundsätzlich positiven Signale der Stadt bezüglich einer möglichen Förderung durch die Sportförderung, geänderte KfW Förderbedingungen und die Einbindung eines Generalunternehmers (GU) für den Bau.

Die geänderten KfW Förderbedingungen haben zur Folge, dass sich die Zuschüsse signifikant erhöhen und die GU Einbindung geben uns die notwendige Kostensicherheit. Beide Maßnahmen lassen nun unser Alpinzentrum auf soliden finanziellen Füßen mit einer robusten Finanzierung stehen.

Aus diesem Grund haben wir nun endlich vor, unser „Alpinzentrum“ zu realisieren und uns die Zustimmung unserer Mitglieder hierfür in der Mitgliederversammlung am 29.09.2021 geben zu lassen.

Bis dahin haben wir noch eine Reihe von Aufgaben zu erledigen. Diese haben wir in der beigefügten Tabelle aufgelistet.


Wie soll es danach weiter gehen?

Wenn dem Antrag zum Bau mehrheitlich zugestimmt wird, soll es wie folgt weitergehen. Die angegebenen Zeiträume basieren auf den uns derzeit vorliegenden Daten und werden mit Projektfortschritt abgeglichen und detailliert.

Oktober 2021 – April 2022

Mai 2022 – April 2024

Erneuerung Kletterwand

Bei unserer letztjährigen Mitgliederversammlung  wurde der Antrag zur Erneuerung/Austausch der GfK Wand, bis spätestens Ende 2021, mehrheitlich beschlossen. Eine Voraussetzung hierzu ist, dass von der Stadt Friedrichshafen bis spätesten Juni 2021 keine schriftliche Zusage über Höhe und Umfang der Fördermittel für das geplante Alpinzentrum abgegeben wird.
Diese Zusage wurde uns nicht gegeben, da eine solche erst nach einem positiven Beschluss durch den Gemeinderat gegeben werden kann.

Für die Umsetzung der Wanderneuerung/-austausch wurde eine Planungsgruppe gebildet und das Ergebnis dem Vorstand im Juni zur Umsetzung vorgelegt.

Rückblicken: Corona bedingt mussten wir im März 2020 alle Projektaktivitäten bezüglich des Baus unseres Alpinzentrums einstellen und keiner konnte damals sagen ob und wann wir das Projekt wieder aufnehmen können. An dieser Situation hatte sich bis zu unserer Mitgliederversammlung im Oktober 2020 nichts geändert, als der Antrag zur Erneuerung der Kletterwand gestellt wurde.

Wie bereits zum „Bau Alpinzentrum“ geschrieben, haben sich mittlerweile die Bedingungen grundlegend geändert und wir (der Vorstand), wollen wie geschrieben, in der Mitgliederversammlung im September den Antrag zum Bau des Alpinzentrums zur Abstimmung vorlegen.

Nach intensiven Diskussionen, sind wir im Vorstand mehrheitlich der Ansicht, dass aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen und der anstehenden Abstimmung zum Bau unseres Alpinzentrums, die Wanderneuerung nochmals zur Diskussion gestellt werden muss und daher eine Beauftragung für die neue Wand vorerst nicht erfolgt.

Mehrheitlich sieht der Sektionsvorstand, die nicht unerheblichen Kosten für die Wanderneuerung, nicht im Verhältnis zur voraussichtlichen Nutzungsdauer, da beim Verkauf der Halle, sämtliche Wände rückgebaut werden müssen.

Als Vorstand haben wir eine große Verantwortung gegenüber den Mitgliedern, was die Verwendung unserer Mitgliedsbeiträge betrifft und diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst, auch wenn dies bedeutet, dass Mitgliederbeschlüsse, nicht Beschlusskonform umgesetzt werden.

Uns ist bewusst, dass die momentane Nichtbeauftragung der Wanderneuerung bei einigen Sektionsmitgliedern auf Unverständnis und eventuell auch Frustration und Wut stößt.

Auch innerhalb unseres Vorstandes herrscht bei diesem Thema keine Einstimmigkeit, jedoch haben wir uns mehrheitlich dafür entschieden, die Wanderneuerung vorerst nicht zu beauftragen und diese bei unserer Mitgliederversammlung im September nochmals auf die Tagesordnung zu nehmen.

Es ist uns wichtig, dass unsere Entscheidung, im Gesamtzusammenhang gesehen werden kann und dazu soll auch dieses Informationsschreiben dienen.

Gez.

Jörg Zielke

2. Vorsitzender

 

Lfd.

Aufgabe

Wann

01

Schriftliche Bestätigung der Finanzierung durch die Sparkasse Bodensee

bis 24.07.2021

02

Finale Klärung hinsichtlich KFW Förderung

bis 24.07.2021

03

Kosten und Finanzierungsaufstellung / GU Angebot (Fa. Schmid)

bis 24.07.2021

04

Information an unsere Mitglieder bezüglich Stand der Planungen und weiteres Vorgehen und der MV

-          Ankündigung Infoabend

-          Web Seite

24.07.2021

05

Förderanträge:
- Hauptverband München
- WLSB (Bestätigung der Zusage von 2019)
Antragsunterlagen Stadt Friedrichshafen:
- Schallgutachten (Ergänzung)
- Formlose Antragstellung auf Änderung des Bebauungsplanes.

bis 01.08.2021

bis 01.08.2021

bis 01.08.2021

Umgehend, Antrag nach MV

06

Informationsschreiben an OB Brand/Dr. Köster

bis 05.09.2021

07

Öffentlichkeit:

-          Pressebericht

-          Interview

-          Infoserie

08.09.2021

08

Erstellung Präsentation „Alpinzentrum“ einschließlich Pläne (A0 Pläne)

bis 15.09.2021

09

Beiratssitzung

-          Interne Vorstellung Unterlagen MV

-          Fragen/Antworten

22.09.2021

10

Informationsabend im DAV Haus (Vorstellung Realisierung Alpinzentrum) für interessierte Mitglieder zur Vorbereitung unserer MV

-          Pläne

-          Image Film

-          Image Broschüre

-          Kosten

-          Finanzierung

-          Betriebskonzept

-          Bauzeitenplan

23.09.2021

11

Mitgliederversammlung, und Abstimmung über den Bau unseres Alpinzentrums

-          Pläne

-          Image Film

-          Image Broschüre

-          Kosten

-          Finanzierung

-          Betriebskonzept

-          Bauzeitenplan

29.09.2021

12

Termin Antragsstellung Gemeinderat mit Aufstellungsbeschluss

Ab 30.09.2021