Bahn Fahren schafft Flexibilität für starke und nicht ganz so starke Radler

 

 

Kennst du das auch?

Mit deinem Partner freust du dich auf eine Radtour. Nun ist dein Mann naturgemäß sportlich stärker als du. Damit du mithalten kannst ein E-bike für dich? Sicher nicht! Ich bin fit und habe Spaß am ehrlichen Radeln! Also sah unsere Uli+Peter Radl+Bahn Kombi mit Auslastung für uns beide folgendermaßen aus:

 

Samstag:

Von Nonnenhorn mit dem Radl morgens nach Lindau, mit dem Zug* von Lindau nach Oberstaufen. Gemütlich, keine Parkplatzsuche.

Mit dem Radl 42 km, 1.200hm, an den Alpsee, nach Immenstadt, Bleichach, ins Gunzesrieder Tal, am Ostertalbach entlang, über den Weiherkopf, eine wunderschöne Allgäutour! - und Übernachtung Schwabenhaus.

 

Sonntag:

70 km Radeln in Richtung Heimat. Davor hatte ich mächtig Respekt nach der Steigung vom Vortag. Ich hatte befürchtet, ich würde müde sein, bevor Peter ausgelastet ist. Also sollte der Rückweg an der Iller entlang, dann über Immenstadt, Oberstaufen, Röthenbach und Heimenkirch, genauer gesagt, an verschiedenen Bahnhöfen vorbeiführen. Das war sehr beruhigend für mich. Ich wollte stressfrei bis zum Umfallen radeln können, wäre spontan bei Bedarf in einen Zug* nach Lindau gestiegen, hätte entspannt ein paar Radlkilometer gespart, während Peter optional mit Vollgasspaß heimgestrampelt wäre. Von beispielsweise Oberstaufen nach Lindau gibt es 6 Verbindungen zwischen 13.00 und 17.00h, die mir einen sehr kurzfristigen Wechsel von Rad auf Schiene ermöglicht hätten. Kein Umsteigen, nur 40 Minuten Bahnfahrzeit, unkompliziert!

Gemeinsames Wochenendabenteuer und für jeden von uns die optimale Dosis Radelkilometer!

Tatsächlich hat mich ein Leberkässemel bei unserem Lieblingsmetzger in Opfenbach derart gestärkt, dass eine Heimfahrt mit dem Zug für mich gar nicht mehr nötig war.

 

* Fahrplan ganz einfach checken unter: https://www.bahn.de/