Die CO2 Studie „Es tut sich was“

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Diese Werte wurden nun in eine Tabelle eingetragen und dabei machten wir die ersten Erfahrungen mit dem etwas umständlichen Tool.

Aber dazu dient ja die Piloterfassung der Daten, dass diese Erfahrungen für spätere Jahre gesammelt werden und die CO2 Erfassung in Zukunft leichter vonstattengehen kann.

Bei den Tourenangeboten waren wir auf die Zusammenarbeit mit den Gruppen der Sektion angewiesen.

Erfasst wurden Wegstrecke zur Tour, verwendete Fahrzeuge (Fahrrad, Personenwagen, Hypridauto, Stromauto, Bus, Bahn) Anzahl der Teilnehmer, Dauer der Unternehmung und noch einige Daten vom Aufenthalt vor Ort.

Teilweise reagierten die Gruppen sehr schnell, bei einigen mussten wir von der Umweltgruppe die Daten selber zusammenklauben.

Aber es klappte auch diesen Bereich zu beenden.

Die vielen, vielen Kursangebote und auch die Veranstaltungen der Sektion bilden den dritten Teil der Erfassung. Im Sommer und im Winter bieten wir ja eine Vielzahl von Ausbildungsgängen an.

Auch hier sind die Anzahl der Teilnehmer, die Entfernung zum Ausbildungsort, die Dauer der Veranstaltung und die Verwendung von Fahrzeugen wichtig. Mithilfe der Programmhefte waren die Kurse schnell zusammengestellt. Dann aber kam Annette ins Spiel. Sie hatte den Überblick ob die Angebote stattfanden, wieviel Teilnehmer dabei waren und wo der Ort der Ausbildung war.

Genauso ging es bei den Veranstaltungen der Sektion. Jahreshauptversammlung, Edelweißfest, Grillabende, Sitzungen, Berggottesdienst, Planungstreffen schlagen durch die Anzahl der Teilnehmer und deren Anfahrt zu Buche.

Eingetragen wurde ins jetzt schon besser bekannt Erfassungstool.

Katharina hat sich mit dem Materialverbrauch der Sektion beschäftigt.

Dazu zählen z.B. Baumaterialien für den Wegebau, den Hüttenbau, Kraftstoffe für den Fuhrpark, Abfall, usw., usw.

Wenn jetzt Ende September alle Daten zusammengetragen sind und zum Hauptverband gemeldet, bekommen wir eine Zahl, die etwas über den CO2 Verbrauch unserer Sektion in Tonnen aussagt. Natürlich nur über den Bereich, der erfasst werden kann. Z.B. ist es schwierig, CO2 Emissionen zu erheben, die durch die Wander- und Tourentätigkeit der etwa 5000 Mitglieder entstehen die privat mobil sind.

Anhand dieser Zahl können die Pilotsektionen verglichen werden.

In Zukunft, wenn alle Sektionen diese Erhebungen machen müssen, kann man mit diesen Daten zurückmelden, wo die Sektionen noch etwas an ihrer CO2 Bilanz machen können. Für jede Tonne CO2 sollen die Sektionen in Zukunft eine CO2 Abgabe zahlen müssen. Damit macht der DAV seine Ankündigung wahr, es mit dem Klimawandel ernst zu nehmen. Die Zeit des Zauderns ist vorbei!