Informationen zu und über die Friedrichshafener Hütte, sowie die vereinseigene Lank-Hütte

Ab sofort können Schlafplätze auf unserer Friedrichshafener Hütte online reserviert werden.onlineres

Hütten zu jeder Tages- und Nachtzeit online buchen

Der Alpenverein geht mit der Zeit: Wer seinen Schlafplatz auf einer Alpenvereinshütte reservieren möchte, kann das künftig auch rund um die Uhr online tun: Das Reservierungssystem der Alpenvereine ist ab sofort auf 91 Hütten in Österreich, Deutschland und der Schweiz im Einsatz.

Wir nutzen ein Programm des DAV, ÖAV, AVS und SAC.

Hier ein kleiner Leitfaden zur Benutzung des Reservierungssystems

und hier kann man den Schlafplatz reservieren

 

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Überprüfen Sie im Belegungskalender, ob der gewünschte Termin noch frei ist und schreiben Sie eine Email per klick auf "Hüttenwart"  (j.pescheck(at)dav-fn.de)

Die Anfrage sollte enthalten:

Name, Vorname, Telefonnummer, Anschrift und Ihren Belegungswunsch mit Anreise- und Abreisedatum.

Bitte bestätigen Sie auch kurz, dass Sie die Belegungsordnung und die Dateschutzerklärung (siehe unten) zur Kenntnis genommen haben.

Sie werden dann eine Antwort-Mail unseres Hüttenwartes bekommen.

 

 

 Den Belegungskalender können Sie hier einsehen >>>>

 

Datenschutz:

Mit der Reservierungsanfrage erklären Sie sich einverstanden, dass wir Ihre Daten aus dem Geschäftsverkehr bei uns speichern und im Rahmen der  Anfrage - und Reservierungsbearbeitung verarbeiten und übermitteln. Wir verpflichten uns, Ihre Angaben anderen Personen, Firmen und Institutionen nicht zur Verfügung zu stellen. Wir verpflichten uns, Ihnen jederzeit unentgeltlich Auskunft über alle über Sie gespeicherten Daten zu geben.

Belegungsordnung für die Lankhütte

(Gültig ab 01. September 2015)

1.  Die Lankhütte kann nur von volljährigen Mitgliedern der DAV-Sektion Friedrichshafen gegen Vorlage eines gültigen Mitgliedsausweises gemietet werden. Als Mieter gilt, wer die Reservierung vornimmt. Eine Anmietung zur überwiegenden Fremdnutzung ist nicht erlaubt.

2.  Die Hütte ist für maximal 10 Besucher zugelassen. Bei einer Überbelegung ist mit dem Verlust von Versicherungsleistungen im Schadensfall zu rechnen, die dann vom Mieter auszugleichen sind.

3.  Die Vergabe von Belegungsterminen erfolgt über den Hüttenwart. Reservierungen für das folgende Kalenderjahr sind für Funktionsträger und Gruppenleiter ab dem 01. September, für die übrigen Sektionsmitglieder ab dem 01. Oktober möglich. Ein Anspruch auf eine Belegung besteht nicht.

4.  Bei der Belegung durch Funktionsträger und Gruppenleiter haben Vereinsveranstaltungen gemäß Programm (z. B. Skilehreraufenthalt beim Zwergerl-Skikurs, Familiengruppe, JUMA-Nikolauswochenende,  „Der Rucksack“ usw.) Vorrang vor privater Nutzung. Gruppen können maximal 3 Termine pro Jahr reservieren, wobei maximal zwei Termine im Winter (16. Dez. – 15. April) liegen dürfen.

5.  Die Belegung für Vereinsveranstaltungen erfolgt durch die jeweiligen Gruppen-leiter der Sektionsgruppen oder deren Stellvertreter.

6.  Für die Miete incl. Nebenkosten gilt folgende Staffelung:   

     16. Juni  – 15. Sept. und 16. Dez. – 15. April   ->  45,- € pro Nacht

     16. Sept. – 15. Dez. und 16. April – 15. Juni   ->   30,- € pro Nacht              

Mitglieder anderer DAV-Sektionen sowie Nichtmitglieder ab dem 10. Geburtstag bezahlen € 10,- pro Person und Nacht zusätzlich.

7.   Die Hütte kann ab 12:00 Uhr des Anreisetages genutzt werden und muss bis 12:00 Uhr des Abreisetages gereinigt geräumt werden. Andere Zeiten sind nur nach vorheriger Absprache mit dem Hüttenwart möglich.

8.   Kann ein reservierter Termin nicht oder nicht in vollem Umfang wahrgenommen werden (Stornierung), sind die nicht genutzten Tage dennoch voll zu bezahlen, wenn die Hütte nicht anderweitig belegt werden kann. Kostenfrei kann die Belegung der Hütte bis drei Wochen vor dem vereinbarten Termin storniert werden. Bei im Programmheft ausgewiesenen Veranstaltungen, kann die Hütte vom jeweiligen Gruppenleiter auch kurzfristig kostenfrei storniert werden.

9.   Die Aushändigung des Hüttenschlüssels an den Mieter oder einen von ihm be-auftragten Vertreter erfolgt ausschließlich durch den Hüttenwart.

Die Miete wird bei der Rückgabe des Hüttenschlüssels fällig und ist bar zu bezahlen. Dabei ist die Anzahl der übernachtenden Personen (Mitglieder/ Nichtmitglieder der Sektion) in der Mietvereinbarung anzugeben.

10.  Der Mieter haftet für Schäden, die von ihm oder den ihn begleitenden Personen zu vertreten sind sowie für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes.

11.  Der Verein haftet nur für Sach-, Personen- und Vermögensschäden, die im Rahmen der bestehenden Versicherungen abgedeckt sind. Eine weitergehende Haftung des Vereins, außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, wird nicht übernommen.

Friedrichshafen, 31. August 2015            

Michael Abler

DAV Sektion Friedrichshafen e. V.

1. Vorsitzender

Standort der Hütte:
>>Karte

Anfahrt und Zugänge mit öffentlichen Verkehrsmittel:

Mit dem Zug bis Landeck, per Bus ins Paznauntal nach Valzur vor Galtür und in 2 Stunden Aufstieg zur Friedrichshafener Hütte (Alternativ über Themenweg - siehe unten).

Mit dem Zug bis Bludenz oder Schruns, per Bus von über Bielerhöhe (Silvrettapassstraße) bis zur Haltstelle Paznaunerhof· (nach Galtür), Aufstieg 650 hm - 2 Std.

Mit dem Zug bis Bludenz oder Schruns, per Bus über die Bielerhöhe zum Kopsstau-See/Zeinisjochhaus (1780). Von da über Neue Heilbronner Hütte (2308 m) - Muttenjoch (2620 m) - 5,5 Std.

Mit dem Zug nach St. Anton/Arlberg. Von dort mit dem Verwallbus bis zum Gasthof Verwall, von da über Konstanzer Hütte und Schafbichljoch zur Friedrichshafener Hütte - 6 Std (Alternativ: 1,5 Stunden zur Konstanzer Hütte, Übernachtung und dann in 4,5 Stunden zur Friedrichshafener Hütte)

Auskunft:·
DB Zugauskunft Telefon: 19419
ÖBB-Zugauskunft (Bregenz) 0043 / 5574 /44341-370·
Busauskunft Bludenz 0043 / 5552 / 62746
Busauskunft Landeck 0043 / 5442 / 64422
Fahrpläne im Internet:·
Österreichische Bundesbahn
Verkehrsverbund Vorarlberg


Mit PKW nach Mathon/Paznauntal:
Über das Montafon und die Silvrettapaßstrasse bis zum Parkplatz der Friedrichshafener Hütte 3 km nach Galtür (zwischen Piel und Valzur)

Aufstieg vom Parkplatz Friedrichshafener Hütte (1540 m) zwischen Piel und Valzur oberhalb von Mathon im Paznauntal, 600 hm, 1,5 - 2 Std.
oder Themenweg von Galtür zur Lawinenverbauung und Grieskogel

Infos dazu unter:·
http://www.galtuer.gv.at/th-1000h.htm

Übergänge & Nachbarhütten:
Neue Heilbronner Hütte auf dem Friedrichshafener Weg über das Muttenjoch, 650 Hm Aufstieg, 450 Hm Abstieg, - 3,5 Std.
Konstanzer Hütte über das Schafbichljoch, 500 Hm Aufstieg,· 950 Hm Abstieg· - 3,5 Std.
Darmstädter Hütte auf dem Ludwig-Dürr-Weg (hochalpiner Steig, je nach Witterung auch schwierig / Gletscherübergang / Steigeisen notwendig, Verhältnisse bei der Hütte vorher erfragen / zur Zeit Steigeisen oder Grödel notwendig/Blankeisstellen) 1000 Hm Aufstieg, 750 Hm Abstieg - 6,5 Std.
Zeinisjochhaus über Fädnerspitze (nicht ganz leicht, z.T. weglos und nicht bezeichnet - 5 Std.
Skizze (57 KB) der Hütten und Wege rund um die Hütte

Gipfel:
Fädnerspitze, 2788m
Vertinesberg, 2855m
Glatter Berg, 2866 m
Geißspitze, 2779m
Grieskopf 2754 m
Hohe Köpfe 2608 m

Jeder Gipfel ist in 2 bis 3 Stunden von der Hütte aus erreichbar!!

Georg-Prasser-Weg (Rundwanderweg westlicher Teil):
Bergtour von der Friedrichshafener Hütte über Vertinespleiskopf (2.706 m) und Schafbichljoch (2.636 m) zurück zur Hütte, Gehzeit: 4 Stunden

Georg-Prasser-Weg (Rundwanderweg östlicher Teil):
Bergtour von der Friedrichshafener
Hütte über Schafbichljoch (2.636 m) und Matnaljoch (2.670 m) zurück zur Hütte.
Gehzeit: 4 Stunden,

Gehzeit gesamte Rundtour: ca. 7 Stunden

Mautvereinbarung für die Silvretta-Hochalpenstraße:
Unsere Hüttengäste auf der Friedrichshafener Hütte (Sektionsmitglieder mit Ausweisvorlage) erhalten auf der Rückfahrt über die Silvretta-Hochalpenstraße gegen Vorlage der Nächtungsungsmarke eine Ermäßigung von 40 %, das heißt, die Benutzungsgebühr pro Fahrzeug beträgt - bis auf Widerruf - EUR 7,30 (Stand 2002).

Wir danken der Vorarlberger Illwerken. 

Karten:
Alpenvereinskarte Nr. 28/2, (Verwallgruppe, Mittleres Blatt 1:25.000)
Kompass Wanderkarte 41 (Silvretta-Verwallgruppe 1:50.000)
Landeskarte der Schweiz, Blatt 239 (Arlberg 1:50.000)

Führer:
Alpenvereinsführer "Verwallgruppe"
Rother Wanderführer "Arlberg-Paznaun" (Bergverlag Rudolf Rother München)

 

Pächter

Hotel-Garni Birkhahn
Familie Walter
Wirl 2 a, A-6563 Galtür
Tel.: +43 - 5443 8343 od. 8342
Fax: +43 - 5443 8343-4

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

http://www.birkhahn-galtuer.at

Reservierung

Tel.: +43 - 67 67 90 80 56

Reservierung und Belegung der Hütte erfolgt durch den Hüttenwirt.

Platzangebot

Schlafplätze Zimmerlager: 20
Schlafplätze Matratzenlager: 36

Winterraum

Winterraum mit 10 Lager und Holzherd ist verschlossen und nur mit DAV-Schlüssel zugänglich.
Die Übernachtungsgebühr ist in der Hüttenkasse zu entrichten.

Preise

       
 ab 2020                
Nächtigungstarife Erwachsene Junioren  Jugend  Kinder 
Kategorie I     (19-25 J.) (7-18 J) (bis 6 J)
 

DAV Mitglied

Nicht-mitglied DAV Mitglied Nicht-mitglied DAV Mitglied Nicht-mitglied DAV Mitglied Nicht-mitglied
2er Zimmer 18,00 € 28,00 € 18,00 € 28,00 € 15,00 € 25,00 € 10,00 € 20,00 €
4er Zimmer 14,00 € 24,00 € 13,00 € 23,00 € 8,00 € 18,00 € 5,00 € 15,00 €
Lager (8er,18er) 10,00 € 20,00 € 8,00 € 18,00 € 6,00 € 16,00 € 0,00 € 10,00 €
Notlager 5,00 € 10,00 € 4,00 € 9,00 € 4,00 € 8,00 € 0,00 € 0,00 €

Der Halbpensionspreis beträgt 28,- EUR/Person; bis 11 Jahre 21,- Euro/Kind
Der Preis nur für das Frühstücksbuffet beträgt 13,- Euro/Person
Die Halbpension beinhaltet Suppe, Hauptspeise und Dessert, sowie ein ausgiebiges Frühstück mit
Müsli, Wurst und Käse am nächsten Morgen.
In der Halbpension ist ein reichhaltiges Frühstücksbuffet mit Kaffee, warmer Milch und Tee
inbegriffen.
Die Nächtigungsgebühr ist nicht im Preis enthalten und wird im Auftrag des Alpenvereins gesondert
eingehoben.
Die Gebühren müssen grundsätzlich vor Ort beim Hüttenwirt/-in in bar bezahlt werden. 

Download des neuen Hütten-Flyers

Geschichte und Geschichten über und um die Friedrichshafener Hütte und das Paznuntal.haefler huette mit see

Die Geschichte der Friedrichshafener Hütte ist eng mit der Geschichte der Sektion Friedrichshafen des DAV verbunden.
Gegründet wurde die Sektion Friedrichshafen am 24.11.1911.

1. Vorsitzender war Graf Ferdinand von Zeppelin.
Er hieß genauso wie sein berühmter Patenonkel und war der Sohn des Bruders von Graf Ferdinand von Zeppelin, Graf Eberhard von Zeppelin.

1908 wurde die Friedrichshafener Hütte von Benjamin Kathrein, dem Rössl-Wirt und Fraktionsvorstand (Ortsvorsteher)
der Gemeinde Mathon erbaut.

Benjamin Kathrein baute die Gastwirtschaft übrigens mit Badehäuschen, weil er sich durch den Alpbetrieb, als Ausflugslokal für die einheimischen und mit dem aufkommenden Fremdenverkehr eine gute Einnahme versprach.


haefler huette sonnenterasseDie Muttenalpe war eine große Alpfläche mit bewässerten Wiesen, Viehställen und Heuhütten in großer Anzahl. Sennen, Gaishirten und Hütebuben frequentierten die Gastwirtschaft.

Sie hieß bis zur Übernahme durch die Sektion Friedrichsafen nach dem Erbauer Kathrein-Hütte.

Am 23.Juni 1920 - die Sektion zählte zu diesem Zeitpunkt 108 Mitglieder-, regte das Mitglied Architekt Niederberger (Judendstilhaus von Dr. Sauter in der Schmidstrasse) an, eine eigene Hütte zu bauen oder eine Hütte zu kaufen.

Schon im Jahr 1921 begann Dr. Dürr intensiv mit der Suche nach einem Grundstück bzw. einer geeigneten Hütte, unterstützt von Dr. Blodig aus Bregenz. Man wollte in Vorarlberg einen Hüttenstandort finden. Im Gespräch waren Grundstücke am Kaltenberg an der Winterstaude, an der Gamsfreiheit und die Tilisunahütte an der Sulzfluh. Aber alle Bemühungen führten nicht zum Ziel. Gern hätte man eine Hütte in Vorarlberg gebaut.

Am 11. Juli 1922 erhielt die Sektion Friedrichshafen vom DAV-Hauptverein die Mitteilung, dass die Sektion Konstanz beabsichtigt, die Kathrein-Hütte oberhalb von Mathon auf der Muttenalpe zu veräußern.

Der Vorstand fasste den Beschluss, diese desolate Hütte zu kaufen.
Bereits am 01. August 1922 wurde der Kaufvertrag geschrieben, und am 25. August 1922 erfolgte der Eintrag ins Grundbuch.

Der Preis war 35500 Mark. Es war Inflationszeit. haefler huette gaststube
Mitglied Sonntag (Stoff Sonntag in der Karlstraße) bemerkte man solle sofort einschlagen, denn 7 Wolldecken würden den gleichen Preis kosten.
Dass eine eigene Hütte den Mitgliedern der Sektion ein riesengroßes Anliegen war, kann man daraus ersehen, dass bereits am 03. August 1924 die Einweihung der vollständig erneuerten Hütte stattfand.
Aus einem baufälligen Geißenstall war eine Unterkunft für Wanderer, Bergsteiger und Skifahrer geworden dank dem Idealismus von etwas mehr als 100 Mitgliedern.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde unsere Hütte wie alle reichsdeutschen Hütten in Österreich von den Österreichern verwaltet. Obwohl die Hüttenrückgabe noch nicht erfolgt war, wurde in dieser Zeit ein wichtiges Problem gelöst. Am 01.März 1956 wurde von der Alpgenossenschaft Muttenalpe das Grundstück für eine neue Quellfassung und für den Standort des Turbinenhauses gekauft.
Die Schüttung der alten Quelle war für einen Hüttenbetrieb nicht ausreichend. Sie speist auch heute noch wie eh und je den Brunnentrog vor der Hütte.
Dank der guten Beziehungen von Ossi Müller zu vielen Anteilseignern der Alpgenossenschaft konnten die notwendigen Grundstücke gekauft werden.
Wie aus dem Vertrag zu ersehen ist, waren es 26 Eigentümer der Alpgenossenschaft Muttenalpe, die damit einverstanden sein mussten. Durch Erbfolge sind es bis zum heutigen Tag wesentlich mehr geworden.

Wesentliche Baumassnahmen wurden 1964 und 1987/88 durchgeführt und jedes Jahr werden Verbesserungen vorgenommen.
1999 stand die Erneuerung der Stromversorgung auf dem Programm, nachdem der Luftdruck der Valzurer Lawine das Turbinenhaus weggerissen hatte.

Viele Freunde unserer Hütte haben den westlichen Rundwanderweg in den letzten Jahren begangen oder sind auf die Hohen Köpfe gestiegen. Wenigen ist jedoch bekannt, dass sie geschichtsträchtigen Boden betreten haben. Dem aufmerksamen Kartenleser fallen allerdings Namen auf, die er nicht in dieser Gegend vermutet.
Er steigt zum Schafbicheljoch, das richtig Schlafbicheljoch heißen müsste, besteigt den Vertinespleiskopf, vielleicht auch noch den Vertineskopf und den Vertinesberg, macht sich Gedanken über den Namen Vertines und ergötzt sich am Schluss seiner Wanderung im verlorenen Tal.
1809 war der Volkskrieg in Tirol unter Führung von Andreas Hofer und Josef Speckebach  noch nicht zu Ende. Auch das Paznauntal und der Bereich unserer Hütte, die in diesen Jahren eine voll bewirtschaftete Alp war, wurde von den Ereignissen nicht verschont.

Eine Gruppe von Bayern und Franzosen hatte sich unter der Führung von General Vertines im verlorenen Tal festgesetzt. Die Aufgebote der 4 Gemeinden des Paznauntales hielt vom 11. April 1809 bis zum Ende des Aufstandes das Zeinisjoch wie schon erwähnt besetzt und eine kleine Gruppe übernachtete auf dem Joch nördlich vom Vertinespleiskopf. Am frühen Morgen des 1.Juni 1809 sollten die Bayern und Franzosen vertrieben werden. Die Paznauner auf dem Joch verschliefen jedoch den Einsatz und der Name Schlafbicheljoch war zum Spott der Paznauner entstanden, und sie sind froh, dass ein Schafbicheljoch daraus wurde.
Obwohl keine kriegerische Handlung stattfand, erhielt der Talboden den Namen verlorenes Tal und in den umliegenden Bergen wurde der Name des Anführers der Bayern und Franzosen, Monsieur Vertines gleich 3 mal verewigt.

Seit die Sektion Friedrichshafen die Hütte im Verwall besitzt, ist auch ein guter Kontakt mit den Talbewohnern entstanden. Besonders wurden immer wieder Hilfsaktionen durchgeführt, z.B. 1948-1955 Kleiderspenden. Die Spende einer gebrauchten TS8 Spritze über die ZF und zuletzt die Galtürhilfe für die Lawinenopfer mit 25.000,- DM. 

Bilder: Alfred Kramer

Geschichte der Lankhütte

Aus dem Sektionsarchiv - Geschichte:
Die Lankhütte ist klein aber schmuck. Freilich war sie's nicht gleich von Anfang an - denn viel ist an ihr gearbeitet, verbessert und erweitert worden seit 1943. So lange ist sie schon im Sektionsbesitz.

Es war ein Glücksfall daß es den damaligen Beiratsmitgliedern Hugo Schradin, Eugen Staudenmayer und Willi Förstner gelungen ist, die von der Familie Josef Ritter, Markdorf, im Jahre 1943 zum Kauf angebotene kleine Hütte am Lank/Bödele in den Sektionsbesitz zu bringen. Vor allem mußte ein hartgesottener privater Mitbewerber aus dem Feld geschlagen werden. Fast wäre es noch deswegen zu einem Prozeß gekommen. Das ist den Akten des Sektionsarchives zu entnehmen.

Am 16 März 1943 konnte der damalige Vorsitzende Dr. Ludwig Dürr glücklicherweise seine Unterschrift unter die Auflassung setzen. wobei er zur Sicherung der Finanzierung bereit gewesen wäre, eine Bürgschaft zu übernehmen, ebenso Hugo Schradin. Namhafte Spenden von Firmen unserer Stadt machten dies jedoch nicht notwendig.

Die Hütte in landesüblicher Holzbauart wies 24 qm Grundfläche auf, sie war 1 1/2stöckig und hatte einen Aufenthaltsraum sowie einen Schlafraum für 8 Personen. Sie befindet sich auf einem 407 qm großen Grundstück mit etwas Waldbestand. So die Beschreibung aus der Zeit des Kaufs. Die Hütte liegt in 1250 m Höhe am Waldrand mit freiem Blick zum Lank. Vom Bödele aus ist sie in knapp einer halben Stunde zu erreichen. Praktisch direkt vor der Haustür liegt das beliebte Skigebiet vom Hochälpele und Lank. Im Sommer dient das Hüttchen als Ausgangspunkt für prächtige Waldwanderungen oder weitläufige Touren bis in 1830 m Höhe (Mörzelspitze mit dem interessanten Laubach-Grätle).

Leider war zunächst die Freude nur von kurzer Dauer, denn ab 1945 konnte die Sektion ihre eben erworbene Lankhütte nicht mehr benutzen. Acht Jahre galt es auszuharren.bis man sie wieder in Besitz nehmen konnte. Und in welchem Zustand! Ohne Tür und Fenster, ohne Inventar, dafür mit um so mehr Schmutz und Exkrementen.

Der erste Hüttenwart, Direktor Eugen Staudenmayer, wurde jedoch mit all diesen Widrigkeiten fertig. Hiesige Firmen waren zu Spenden bereit. viel Eigenarbeit wurde geleistet, das Wasserrecht gesichert, eine Hüttenordnung aufgestellt und neues Leben zog in die Hütte ein. Teure Urlaubsaufenthalte im Ausland konnte sich in jener Zeit kaum jemand leisten.Übrigens hatte Ingenieur Werner Rausch bereits im Mai 1943 Um- und Ausbaupläne erstellt, die aber nicht mehr verwirklicht werden konnten.

Als der hochverdiente Hüttenwart Eugen Staudenmayer plötzlich verstarb, mußte Sektionsvorsitzender Münch einen Nachfolger suchen und fand ihn in Ernst Hörenberg ab dem 29. November 1958. Ernst Hörenberg blieb dieser Aufgabe 20 Jahre, bis 1978 treu. Er belieb es keineswegs beim Verwalten der Hütte, sondern er verbesserte und erweiterte und ergänzte über all die Jahre hindurch, so daß er das kleine Refugium als ein echt schmuckes Hüttchen seinem Nachfolger übergeben konnte. Eine lange Reihe gäbe es, wollte man im einzelnen aufzählen. was Ernst Hörenberg alles für die Hütte getan hat. von den Wolldecken. Matratzen bis zur Wasserversorgung. Ein sehr gelungener Aus- und Umbau mit einer gründlichen Fundamentierung und Sanierung (im Sinne der Sanitäreinrichtungl in den Jahren 1978 und 79 waren der Schlußpunkt seines verdienstvollen Wirkens.

Ernst Hörenberg hat im Jahr 1978 selbst den Nachfolger gefunden und zwar Walter Hauser. Er hat seine Aufgabe ebenfalls mit Fleiß, Umsicht und Initiative bis zu Jahr xxxx ausgeübt. Denn bereits fünf Jahre nach seiner Amtsübernahme schlug er vor. an der Hütte einen Windfang anzubringen. um eine Ski-. Schuh- und Kleiderablage zu gewinnen. Zugleich sollte dabei eine Sitznische . etwas wind- und regengeschützt herausspringen. Architekt Eugen Benninger machte die Pläne dazu, datiert mit 27. Juni 1983. Es war notwendig, mit dem Grundstücksnachbarn (Agrargemeinschaft Otto Hämmerle's Erben) einen Grundstückstausch zu arrangieren, weil die bisherige Grundstücksgrenze vor dem Haus keine Baumaßnahmen mehr zu ließ. Die anderen Anrainer Germana und Emma Maier, Schwarzenberg. waren damit einverstanden. Nach diesen Vorbereitungen setzte Walter Hauser seinen Vorschlag zusammen mit manch tüchtigem Helfer aus den Reihen der Sektion und großzügigen Spendern um. So ist das Hüttchen nochmals verschönert und wohnlicher geworden. Die Berg- und Skiausrüstungen müssen nicht mehr mit in die Stube und in die Schlafräume genommen werden.

lankhuette

Selbstversorgerhütte am Bödele oberhalb von Dornbirn.

Für unsere Sektionsmitglieder ist diese Selbstversorgerhütte eine willkommene Ergänzung zu der Hütte im Verwall.

Selbstversorgerhütte

Sie ist keine allgemein zugängliche DAV-Hütte und erscheint deshalb nicht in den offiziellen DAV-Verzeichnissen, sie kann nur von Mitgliedern der Sektion gemietet werden. Die Hütte ist für Selbstversorger gut mit Hausrat ausgestattet.

Schlafplätze

im EG: 1 Zimmer mit Stockbett und im OG: 8 Lager.

Hüttenwart

Jürgen Peschek
Telefon: 07541 9520463
E-Mail:  J.Pescheck(at)DAV-FN.de

Zufahrt

   Die Lankhütte ist bequem mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmittel über Dornbirn oder Schwarzenberg-Bödele zu erreichen.
Im Sommer kann ab Parkplatz Bödele-Hotel bis zur Lankhütte der Turnerschaft Dornbirn (Richtung Hochälpele) gefahren werden. Von hier sind es 70 m zu unserer Hütte.
Im Winter beträgt die Gehzeit vom Parkplatz zur Hütte 30 Minuten.

Übernachtungspreise

Für die Miete incl. Nebenkosten gilt folgende Staffelung:

16. Juni  – 15. Sept. und 16. Dez. – 15. April   ->  45,- € pro Nacht

16. Sept. – 15. Dez. und 16. April – 15. Juni    ->  30,- € pro Nacht              

Mitglieder anderer DAV-Sektionen sowie Nichtmitglieder ab dem 10. Geburtstag bezahlen € 10,- pro Person und Nacht zusätzlich.

 

Unsere Hütte am Lank Amtlich:
Oberlose 553 / A - 6867 Schwarzenberg

Lage ca. 9 km oberhalb von Dornbirn in 1250 m ü. d. M. unterhalb des Lank (1390m)