Friedrichshafener Hütte hat neue Wirtsleute

Die Berghütte des Häfler Alpenvereins ist ein Schmuckstück und wurde einst zum Preis von sieben Wolldecken erworben

EIN BERICHT DER SCHWÄBISCHEN ZEITUNG VOM 05.07.2011  Text u. Foto von Siegfried Großkopf

GALTÜR Es ist angerichtet: Karl Heitele, der Mann für alle Fälle, ist seit drei Wochen auf der „Friedrichshafener Hütte“ zugange, um überall dort Hand anzulegen, wo noch Reparaturen notwendig sind. Zuletzt sind die Halterungen für die Masten an die Mauern zu montieren, an denen die Fahnen des Deutschen Alpenvereins (DAV) und der Stadt Friedrichshafen aufgehängt werden. Pünktlich zum 100-jährigen Bestehen der Sektion ist das Ambiente auf Hochglanz gebracht. Am Wochenende, 23./24. Juli, feiern die Mitglieder auf 2138 Metern.

NeueHttenwirteRechtzeitig zum 100. Geburtstag sind selbst die Wirtsleute neu: Hedda und Wolfram Walter haben erst vor Tagen das Kommando in dem schmucken Haus übernommen. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Sektion mit ihnen eine gute Wahl getroffen hat. Hüttenwirtin Hedda Walter, die aus Ostfriesland kommt und die sich im und ins Verwall verliebt hat, strahlt um die Wette, als ihr das „Urgestein“ der Häfler Alpinisten, Architekt Eugen Benninger, die Pachtverträge zum Unterschreiben präsentiert. Ihr Mann Wolfram ist Haubenkoch. Im Winter, wenn auf der Hütte Ruhe einkehrt, treiben die beiden in Galtür das Hotel-Garni „Birkhahn“ um, das im Sommer von den Eltern des Hüttenwirts geleitet wird.

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