Boulderappell der Kletter und Bergsportverbände – für ein faires Miteinander

1. Lokale Regelungen und gesetzliche Vorgaben beachten.

2. Magnesia sparsam einsetzen, Tick-Marks und Chalkspuren wieder entfernen.
Magnesia –Verbote in Bouldergebieten einhalten.

3. Zum Schutz der Wildtiere die Bouldergebiete vor Einbruch der Dunkelheit verlassen.

Kein „Nachtbouldern“ mit Lampen oder Scheinwerfern.

4. Keine gesperrten Wege mit PKW befahren, rücksichtsvoll parken. Wenn möglich mit

öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen oder Fahrgemeinschaften bilden.

5. Rücksichtsvoll mit der Natur und der Umgebung umgehen, Lebensräume von Pflanzen und Tieren
bewahren. Kein Feuer schüren, keinen Müll zurücklassen und Lärm vermeiden. Ausrüstung nicht vor
Ort lagern.

6. Neue Bouldergebiete mit den Naturschutzbehörden, den Eigentümern und ggf.

sonstigen Interessengruppen (z.B. Forst, Jagd) abklären.

7. Stark bewachsene Felsen nicht erschließen, geschützte Felsvegetation erhalten. Kein

flächiges Entfernen von Bewuchs. Gehölz nicht ohne Einwilligung des Eigentümers entfernen.

8. Boulder nicht mit Namen beschriften. Einzelne Markierungen müssen dezent angebracht werden und
mit den regionalen Absprachen übereinstimmen.

9. Keine Griffe oder Tritte manipulieren oder hinzufügen.

10. Regionale Absprachen zu Veröffentlichungen beachten.