Viele Bereiche der Alpen und Mittelgebirge sind als Schutzgebiet unterschiedlicher Art ausgewiesen.Dort ist besondere Rücksicht auf die Natur und Wildtiere geboten, da wir uns dort in sehr sensibler Natur bewegen. Unter folgenden Links können Sie sehen, ob Ihre Tour durch ein Schutzgebiet führt und um welches Schuztgebiet es sich handelt:

Schweiz: https://www.wildruhezonen.ch, www.map.geo.admin.ch, www.respektiere-deine-grenzen.ch

Österreich: https://www.geoland.at/webgisviewer/geoland/map/Geoland_Viewer/Geoland, www.respektiere-deine-grenzen.at

Bayern:https://www.lfu.bayern.de/natur/schutzgebiete/schutzgebietsabgrenzungen/index.htm

Baden-Württemberg: https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/

Das Artensterben galoppiert in erschreckendem Tempo voran. Deshalb müssen Anstrengungen zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Schutz und der Verbesserung der Lebensbedingungen u.a.für Insekten massiv verstärklt werden. Was fordert das Volksbegehren?Informationen dazu finden sie hier:https://baden-wuerttemberg.nabu.de/news/2019/mai/26401.html.
Unterstützen Sie das Volksbegehren mit Ihrer Unterschrift! Die Sammel-Aktionen finden in allen etwa 1.100 Kommunen des Landes statt. Wahlberechtigte können das Unterschriften-Formblatt auf www.volksbegehren-artenschutz.de herunterladen, ausfüllen und bis zum 23. März 2020 an das Wahlamt ihrer jeweiligen Gemeinde schicken.

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes "Alpen unter Druck"  (dieses war auch in Friedrichshafen im Frühjahr 2017 zu sehen) wurden  in Vorbereitung für die Ausstellung 400 "Drücke" zusammen getragen. Diese hat die CIPRA nun in Form einer interaktiven Karte verstetigt. Es geht darum, nicht nur jeweils aktuell über den alpenweiten Umfang dieser Einflüsse Bescheid zu wissen, sondern auf diese Weise zu weiterführenden Quellen (Informanten, Dokumente, CAA, nationale CIPRAs usw.) geführt zu werden. Die Beziehungen zwischen Menschen sowie zwischen Mensch und Natur stehen im Fokus des Projekts «Re-Imagine Alps». https://www.cipra.org/de/cipra/international/projekte/laufend/re-imagine-alps.
Herzstück von «Re-Imagine Alps» ist eine interaktive Alpenkarte mit Informationen, Geschichten, guten Beispielen und Aktivitäten zum Thema Natur und Mensch. Diese werden laufend ergänzt.
Das Projekt startet Ende 2018 und ist in Modulen und auf drei Jahre angelegt. Es wird gemeinsam von den CIPRA-Vertretungen getragen und umgesetzt sowie ko-finanziert von der Richi Stiftung und von der Karl Mayer Stiftung. Die CIPRA hat die interaktive Alpenkarte zum diesjährigen Internationalen Tag der Berge am 11. Dezember veröffentlicht. Eine Empfehlung zum Reinschauen und zum Weiterdenken.

Claudia Huesmann
Naturschutzreferentin

Auch im Winter üben wir unseren Bergsport in sensiblen Lebensräumen draußen in der Natur aus! Durch das stärkere Interesse Natur aktiv zu erleben, werden zunehmend Habitate und Rückzugsorte von wildlebenden Tieren beschnitten. Um einerseits das Überleben teils stark gefährdeter Wildtiere während des Winters zu sichern, ist viel Rücksicht nötig. Andererseits soll niemand auf schöne Touren verzichten müssen.
DAV hat seit 1995 sensible Bereiche in den Alpen für alle Wintersportler kenntlich gemacht und gibt dort Routenempfehlungen für Ski- und Schneeschuhtouren. Auf freiwilliger Basis soll der Naturraum so langfristig geschützt und erlebenswert erhalten werden.

Alle Informationen und weiterführene Links zum Projekt finden Sie stets aktuell unter:

Claudia Huesmann, Naturschutzreferentin

Als anerkannter Naturschutzverein in Baden-Württemberg möchten wir aktive Naturschutzarbeit vor Ort leisten.
Aktive des NABU sind zudem für die Reinigung von Nistkästen u.a. im Riedlewald und im Seewald zuständig. Die Reinigung der Kästen findet im Winter statt.

Der NABU freut sich über Helfer!

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Christine Kapteien, 1. Vorsitzende NABU Ortsgruppe Friedrichshafen-Tettnang: 0172/ 8573653. Vielen Dank!

Claudia Huesmann