Bericht über die Bergtour auf die Heimspitze

Die Tour auf die Heimspitze war für Samstag, den 27. Juni 2015, geplant. Tourenleiter Heinz Troll interpretierte die Wettervorhersage richtig und legte die Tour auf den 28. Juni. Die sechs Teilnehmer erlebten somit am Sonntagmorgen einen kühlen Aufstieg und ab Mittag Sonnenschein mit nicht allzu hohen Temperaturen.

Angegeben waren 4 1/2 Stunden von Gargellen im Montafon (1550m) durch  das einsame Vergaldatal zum Gipfel der Heimspitze (2685m) und 4 1/2 Stunden auf demselben Weg zurück. Wir benötigten 4 Stunden hinauf und gute 3 Stunden zurück: ein Beweis für die gute Kondition der Teilnehmer. Nur wenig Kopfzerbrechen bereiteten uns ein paar kleine Schneefelder unterhalb des Gipfels, die den Weg bedeckten.

Das Gebiet um die Heimspitze liegt im südlichen Rätikon bereits im Bereich der Zentralalpen, die weitgehend aus dem Urgestein Granit bestehen. Die Felsformationen sind hier etwas weicher und abgerundeter im Vergleich zu den nördlichen Kalkalpen, die durch schroffe Felswände und Felsnadeln auffallen.

Wir waren alle begeistert von der guten Fernsicht hinein in die schneereiche Silvretta, aber auch von der besonderen Blumenpracht in dieser Gegend und zu dieser Jahreszeit. Ganze Hänge leuchteten rot von Alpenrosen, die in voller Blüte standen.

Nach der Tour genehmigten wir uns eine kurze Einkehr in Gargellen.

Für die gewissenhafte Planung und Begleitung danke ich Heinz Troll im Namen aller Teilnehmer ganz herzlich.

Reinhard Sendele