Wanderung durch die Engenschlucht und auf den Hittisberg am 07. Juni 2015

Bei strahlendem Sonnenschein sind wir zu neunt zur Wanderung auf den Hittisberg im Bregenzerwald aufgebrochen.

Bevor es den Berg hinauf ging sind wir zuerst durch die angenehm temperierte Engenlochschlucht gewandert, die von der Bolgenach über Jahrtausende gebildet wurde. Am zugehörigen Wasserlehrpfad wird das Leben im und am Wasser auf Tafeln erläutert und was mit Wasserkraft gemacht werden kann u.a. Erzeugung elektrischer Energie und der Antrieb von Sägewerken und Mühlen über Wasserräder.

Da das eigentliche Ziel die Wanderung auf den Hittisberg war, ging es aus der Schlucht in die Sonne und über die frisch gemähten Wiesen zum Aufstieg auf den Berg. Vorbei an den typischen Bregenzerwaldhäusern, mit Wohn- und Wirtschaftsteil unter einem gemeinsamen Dach, der Wohnteil mit eng gereihten Fenstern und alles außen mit Holzschindeln verkleidet. Die Bauform findet sich bei alten und bei neu errichteten modernen Höfen und bewahrt damit das landschaftstypische Erscheinungsbild.

Im Wald ging es dann steil und schweißtreibend den Berg hinauf. Der Berg besteht aus tertiärem Mollasegestein, vergleichbar dem Aussehen von grobem Beton, und wird wie in der Schweiz als Nagelfluh-Gestein bezeichnet. Kurz vor dem höchsten Punkt erreichten wir eine Hütte, wo wir eine Rast einlegten, uns stärkten, die Aussicht genossen und die umliegenden Berge  versuchten zu bestimmen, was uns mit Emils Unterstützung weitestgehend gelang.

Beim Abstieg vom Hittisberg noch ein toller Ausblick zum Altmann und Säntis, bevor es durch den schattigen Wald und erneut über sonnige Wiesen zum Ausgangspunkt zurück ging.

Auf einer Wegstrecke von 10,5 km haben wir 630 Höhenmeter erwandert.

Vor der Heimfahrt kehrten wir in einem schattigen Biergarten auf ein erfrischendes Getränk ein und bedankten uns bei Ernst für Organisation und Durchführung der Wanderung.

MuK