Wanderung am 29.05.2014 Christi Himmelfahrt (Vatertag)

Bei strahlendem Sonnenschein fuhren am Vatertag 3 Frauen und 4 Männer in Richtung Allgäu, um den Tobelbach zwischen Röthenbach und Ellhofen zu erkunden.

Die Fahrt ging von Immenstaad am See entlang über Friedrichshafen, Kreßbronn, Hergensweiler, Opfenbach, Meckatz und dann Röthenbach. Vom Parkplatz in Röthenbach führte uns der Weg an schwarz-weißen Ziegen vorbei, bis wir auf einen schmalen Wald- und Wurzelpfad kamen, entlang des vor sich hinplätschernden Tobelbaches. Dabei liefen wir an steinernen Pilzen und seltsamen Markierungen vorbei. Auch blühende Wiesen säumten unseren Weg. Der Weg führte weiter unter einer 36 Meter hohen und 112 Meter langen Eisenbahnbrücke hindurch. Nach einem kurzen Aufstieg zum Ortsrand von Ellhofen ging es auf dem aussichtsreichen Tobelrandweg weiter. Es folgte der Abstieg zur Tobelmühle. Die Geschichte der Mühle lässt sich bis ins 15. Jahrhundert zurück verfolgen. Immer am Bach entlang führte der schmale Waldweg zur ehemaligen Hammerschmiede. Wenige Meter weiter fließt das Wasser des Tobelbaches über rauschende Kaskaden talwärts. Nun ging der Weg weiter über Wurzeln bergauf und bergab bis zur ehemaligen Lerchenmühle. An der Lerchenmühle kommt der Weg, unmittelbar am Brückenzeichen, aus dem Wald heraus direkt auf die Straße. Weiter ging es ein Stück an der Straße entlang, bis wir auf ein Hinweisschild mit Ellhofen kamen. Ab dort ging es gemütlich über Wiesen Richtung Ellhofen in der Nähe einer Burgruine weiter. In Ellwangen legten wir eine wohlverdiente Pause in einem Cafe ein. Weiter ging es durch den schönen Ort Ellhofen mit alten Bauernhöfen aber auch mit neuen Häusern am Ortsrand. Danach führte der Weg durch das Moor Richtung Röthenbach. Emil und Heinz gaben uns im Moor Unterricht in Botanik. Bei der Ankunft in Röthenbach spielte die Blasmusik. Gerne wären wir noch geblieben, jedoch musste der Heimweg angetreten werden. Unterwegs legten wir noch eine Rast in Oberdorf oberhalb bei Langenargen ein.

Für diese schöne, gelungene und abwechslungsreiche Tour danken wir Heinz Troll.

H. Janzer