Halbtageswanderung am Gehrenberg am Samstag, 10. Mai 2014

Fünf wanderfreudige Herren und sechs Damen trafen sich am Samstagmittag um 13 h mit Willi Stoll zu einer 3,5 h stündigen Tour, um ihre Kondition wieder in Schwung zu bringen.

Am Ausgangspunkt der Wanderung, dem Waldparkplatz oberhalb Möggenweiler erinnerte uns Willi daran, wegen der Zecken nicht an Büschen entlang zu streifen und durchs tiefe Gras zu gehen. Aufgeheitert durch Willis lockere Sprüche und Witze „schlurften“ wir dann gemütlich bergauf in den Wald hinein, Richtung Osten auf halber Höhe des Gehrenbergrückens. Beim Hinweisschild 5-Länder-Blick wollten es 2 Teilnehmer genau wissen und spurteten die 500 m zum Aussichtspunkt währen wir anderen gemütlich weiter wanderten. Bei der Abzweigung zum Premiumweg wurden wir wieder eingeholt mit der Information, dass Baden-Württemberg, Bayern, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz gemeint sind.

Von nun an ging‘s steiler bergauf bis zur Hütte am Hauptkamm und wir kamen noch richtig ins Schwitzen. Dort legten wir eine Vesperpause ein, auch hier der Hinweis wegen der Zecken keine Rücksäcke ins Gras zu legen.

Nach der verdienten Pause scheuchte uns Willi aus unserem verdienten Hock auf, um noch die letzten Meter zum Gipfel des Gehrenbergs (754 m) zu erklimmen, wo anstelle des Gipfelkreuzes ein großer Stein liegt.

Wieder zurück auf dem Hauptweg reckten wir unsere Hälse nach dem Richtfunksendemast empor, der von überall her zu sehen ist. Die aufziehenden Wolken ließen keinen Tropfen fallen und verzogen sich später wieder. Eine kurze Strecke marschierten wir im Gänsemarsch auf der Straße bis zum Gehrenbergturm, den Eifrige sofort bestiegen, um die herrliche Rundumsicht zu genießen. Andere gönnten sich eine Auszeit auf der Liegebank.

Danach führte der Weg am Abbruch vorbei in Richtung Wendlingen (das ließen wir rechts liegen), vorbei an einem halbverfallenen Fuchsbau und halsbrecherischen Spuren von Mountainbikern. Über noch feuchte Waldpfade gelangten wir zum Trimm-dich-Pfad und erreichten die Tennisplätze.

Ein herrlicher Ausblick bis zum See und den verschneiten Bergen im Hintergrund tat sich auf.

Über die Panzerwiese (im Winter beliebte Schlittenbahn), am Hundesportverein und der Wasserversorgung vorbei erreichten wie alsbald unseren Ausgangspunkt.

Leider hatte das nahegelegene Gasthaus „Paradies“ Ruhetag und wir kehrten am Campingplatz „Steibensteg“ ein, um unseren Durst zu löschen.

Dank Deiner humorvollen Art herrschte eine gelöste Stimmung und es wurde viel gelacht.

Dafür danken wir Dir Willi. Es hat Spaß gemacht.

K.K.