Bericht über die Bergtour auf den Hohen Ifen am 11.08.2013

Der Wettergott zeigte sich für die insgesamt 10 Teilnehmer der DAV-Ortsgruppe Immenstaad von seiner besten Seite mit angenehmen Temperaturen, Sonnenschein und einer ausgezeichneten Fernsicht. Wieder mit dabei, Emil, unser Senior und Original.

Ausgewählt und begleitet wurde die Tour vom perfekt eingespielten Ehepaar Wolfgang an der Spitze und Brigitte Nosse am Ende der Gruppe. Da passten die Gehgeschwindigkeit zum Geländeprofil und die Pausenzeiten zur Erholung optimal zusammen.

Ausgangspunkt und Pkw-Parkplatz war die Auenhütte (1.273 m) oberhalb von Riezlern.

Unsere Startzeit war 09:00h. Anfangs ging es einen kurvenreichen Wirtschaftsweg hinauf zur Ifenhütte (1.586 m). Dort zeigte sich bereits, dass wir nicht allein unterwegs waren. Zahlreiche Gruppen und Familien hatten an diesem schönen Tag dasselbe Ziel wie wir.

Wolfgang wählte den Aufstieg über die anspruchsvollere Ostseite (alpiner Bergweg weiß/blau). Der Weg führte uns hinauf zur Ifenmulde, die von den Felsen der Ifenmauer überragt wird. An der Mulde entlang ging es in dem Tälchen bei einigen Blöcken vorbei, über Geröllhalden in die Flanke schräg links empor in das Steilgelände, hinter einem Zacken durch und weiter über einen ausgesetzten Steig, der gut mit Drahtseilen gesichert war, zum oberen Ende den Ifenmauer. Von dort konnten wir bereits das Gipfelkreuz des Hohen Ifen (2.330 m) sehen, welches wir über mäßig ansteigende Grasflächen gegen 11:30h erreichten. Nach verdienter Brotzeit gab Wolfgang gegen 12:15h das Zeichen zum Abstieg.

Der Weg führte uns zunächst über die Grasflächen wieder hinab bis zum Abzweig Richtung Süden zur Schwarzwasserhütte. Auf dem Eugen Köhler Weg ging es über steiniges Gelände (mit Drahtseilen und Steighilfen gesichert), mit etwas Auf und Ab über Weideflächen, an der Ifersguntalpe vorbei, über mehrere Gräben und schließlich zu unserem nächsten Etappenziel der Schwarzwasserhütte (1.620 m), die wir gegen 15:00h zur Einkehr erreichten. Gegen 16:00h gingen wir das letzte Stück der Tour auf einem breiten Hüttenweg, vorbei an dem urigen Bergbauernhof Melköde, durch das schöne Schwarzwassertal zurück zu Auenhütte, die wir gegen 17:00h alle wohlbehalten erreichten.

Nach einem kleinen gemeinsamen Umtrunk mit viel Witz und Freude über die Erlebnisse des Tages fand die überaus gelungene Tour ihr Ende.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Brigitte und Wolfgang für die professionelle Durchführung der Tour und an Emil, der es verstand, uns mit herzhaften Jodlern immer wieder zu erheitern.

Unsere Tour-Daten:

Gesamt Anstiege/Abstiege: 1.020 m

Tourenlänge: 17,2 km

Gesamt Geh- und Pausenzeit: 8h:15M, davon Gehzeit: 5h:35M

A.S.