Bericht über die Pfänderradtour der DAV-Ortsgruppe Immenstaad am Dienstag, den 28. August 2012

11 motivierte Radler aus Kippenhausen, Immenstaad und Friedrichshafen trafen sich am Dienstag um 9:30 Uhr auf der Bergstation der Pfänderbahn zur diesjährigen Pfänderradtour.

Der Obersee liegt uns in voller Pracht in der Morgensonne zu Füßen. Die Aussicht ist grandios und natürlich werden erste Fotos gemacht. Albert drängt zum Aufbruch. Nach den ersten flotten Abfahrten folgen sehr bald schon kräftige Gegenanstiege. Da sind natürlich die E-Bike-Fahrer klar im Vorteil. An Möggers vorbei erreichen wir Scheidegg, wo eine erste kurze Pause eingelegt wird. Weiter geht es hinab nach Weiler und leicht ansteigend auf der ehemaligen Bahntrasse, welche zum Radweg ausgebaut wurde, nach Röthenbach. Man kann sich nicht sattsehen an der herrlich grünen Allgäuer Hügellandschaft. Das Heu duftet von den frisch gemähten Wiesen und im Nu erreichen wir die Obere Argen, wo wir zielstrebig das idyllisch gelegene Ausflugslokal Malleichen ansteuern. Hier ist eine ausgiebige Mittagsrast angesagt. Danach fällt es schwer, wieder in die Gänge zu kommen. Bis nach Wangen geht es mit wenig Höhenunterschied zügig an der Oberen Argen entlang, dann folgt wieder die wellige Hügellandschaft mit etlichem Auf und Ab. Wir fahren durch Ortschaften, deren Namen die meisten von uns noch nie gehört haben. Wer kennt schon Welbrechts, Schuppenberg oder Untermoorweiler? Schließlich erreichen wir Oberreitnau. Hier gönnen wir uns eine Kaffee- und Erfrischungs-Pause. So gestärkt nehmen wir dann die letzten 8 km in Angriff bis nach Lindau zu unseren PKW´s, die wir am Parkplatz des Eichwaldbades abgestellt haben.

Ein Blick auf den Tacho zeigt, dass wir heute ca. 80 km zurückgelegt haben, dabei haben sich die Anstiege aufsummiert auf ca. 700 m. Bedingt dadurch, dass wir auf dem Pfänder in 1000 m Höhe gestartet sind, kamen wir in den Genuss von 1300m, die wir abfahren konnten.

Nicht unerwähnt bleiben sollen zwei Stürze, die bis auf einige Abschürfungen glimpflich verliefen und von unserer „Krankenschwester mit dem Mountainbike“ an Ort und Stelle fachgerecht versorgt wurden. Dem Albert gilt unser aller Dank für die präzise Planung der Strecke auf durchweg verkehrsarmen Wegen, die Auswahl und Reservierung der Lokalitäten und die Durchführung der Tour. Seine Entscheidung, die Tour zu verschieben, wurde mit bestem Wetter belohnt.

B. u. W.