Bericht zur Wanderung am 17.05.2012 durch die Kulturlandschaft rund um Oberteuringen

Definition „Kulturlandschaft“


Eine vom Menschen zwar intensiv genutzte, geprägte, jedoch durch kleinräumige Wirtschaftsweisen geprägte Agrarlandschaft, deren Haushalt durch eine Vielzahl von Landschaftselementen ökologisch relativ stabil ist und naturräumliche Verschiedenheiten wahrt.“

Oberteuringen liegt an der Rotach, etwa 8 Kilometer nördlich des Bodensees, südöstlich des Gehrenbergs. Oberteuringen befindet sich zwischen Friedrichshafen, Markdorf und Ravensburg.

Die Wanderwilligen trafen sich am 17.05.2012 (Vatertag) um 12:30 Uhr in Immenstaad auf dem Parkplatz der Gemeindeverwaltung bei strahlendem Sonnenschein. Ja, der Petrus weiß schon, was er den Vätern schuldig ist.

Anschließend fuhren wir in mehreren Autos  zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Bitzenhofen auf den Parkplatz der Bäckerei Müller. Wohlgelaunt und motiviert startete die Gruppe zur Wanderung durch die Kulturlandschaft rund um Oberteuringen.

Es ging durch herrliche, teils noch blühende Obstanlagen und saftig grüne Wiesen. Im Hintergrund ein gigantischer Panoramablick auf die schier greifbare Alpenkette, was für uns alle, besonders für das Ehepaar aus Bremen, ein besonderes Erlebnis war.

Die Wanderung führte in Richtung Russenreute und weiter in Richtung Fuchstobel, wobei die Gruppe einen kleinen Umweg durch den Wald machte, was bei dem Sonnenschein eine angenehme und kühlende Abwechslung war. In Fuchstobel rätselte man, ob der Felskeller noch in Gebrauch ist oder nicht.

Weiter ging es auf halber Höhe oberhalb der Straße Richtung Urnau. Im ersten Moment traute die Wandergruppe Ihren Augen nicht, was da vor Ihnen auftauchte. Ein kleines eingezäuntes Grundstück mit kleinen Grabmal ähnlichen Gebilden. Ein Friedhof, ein Urnenfriedhof? Unsere Wanderin Helfried plagte die Neugier und Sie öffnete das Tor und machte einen kleinen Rundgang durch den Friedhof, welcher sich als Kleintierfriedhof „Meine Wolke“ entpuppte.

Nach dieser ungeplanten Pause setzte die Gruppe Ihre Wanderung in Richtung Gangenweiler fort. In Gangenweiler entdeckten ein paar Neugierige in einer Garage auf dem bäuerlichen Anwesen zum Verkauf die ersten Erdbeeren. Eine Frau konnte bei diesem Anblick nicht widerstehen und gönnte sich eine Schale, welche Sie auch spendabel herumreichte. In der Garage wartete schon das Sparschwein EMMA auf die Bezahlung. Es war ein Schwein aus rosafarbigem Gips oder ähnlichem Material mit einer Schulterhöhe von ca. 80 cm und alle Teilnehmer waren begeistert von der EMMA.

Nach dieser unterhaltsamen Unterbrechung ging es bergauf in den Wald und am Fuße des Gehrenbergs entlang. Immer wieder im Blickfeld die Bergkette, die in der Sonne erstrahlte. Was allen Beteiligten wieder deutlich machte, in welch schöner Gegend wir zu Hause sind.

Die Wanderung führte nun Richtung Stadel und weiter zu unserem Ausgangspunkt Bitzenhofen. Dort angekommen verabschiedeten sich die Ersten mit der Aussage, wie schön es gewesen sei. Der harte Kern fuhr anschließend zu einem geselligem Zusammensein und Vesper in den Gasthof Post nach Oberteuringen. Etwas müde, aber zufrieden löste sich die Gruppe auf und bedankte sich beim Wanderführer Franz für die gut geführte und wunderschöne Wanderung.

Karl Auer