Bericht über die Radtour am 1. Mai 2011

Zur traditionellen Radtour der Ortsgruppe Immenstaad des DAV Friedrichshafen fanden sich pünktlich um 10 Uhr zehn Teilnehmer, darunter drei Frauen, ein. Leider zeigte sich das Wetter an diesem Tag nicht von seiner besten Seite, denn schon zu Beginn begann es zu tröpfeln. Wir starteten trotzdem, zogen bei Wirrensegel die Regenkleidung an und wollten auf alle Fälle bis Bermatingen fahren, wo unser elfter Teilnehmer wartete. Dort hatte es dann aufgehört zu regnen und wir folgten unserem Leiter Wolfgang westwärts durch den schönen Linzgau über Salem mit Auf und Ab nach Owingen und Billafingen. Die Baumblüte war schon fast vorbei, doch hauptsächlich Flieder erfreute uns immer wieder.

In Billafingen hielten wir in der Nähe der Dorfkirche aus dem Jahr 1488 Mittagsrast und stärkten uns für den kommenden Anstieg. Bis zum Reutehof hatten wir auf einer Strecke von 500 m 18 % Steigung zu bewältigen, da kamen selbst die Mitradler mit E-Bikes an Grenzen. Schließlich erreichten alle wohlbehalten den Scheitelpunkt. Für den steilen Aufstieg wurden wir mit zwei längeren Abfahrten belohnt, zuerst hinunter nach Nesselwangen, später dann an den See nach Ludwigshafen.

Dort hatte sich der Himmel wieder stärker bewölkt und ein Schauer zwang uns zur Unterbrechung. In ein paar offenen Carports konnten wir uns unterstellen. Als der Regen aufgehört hatte, radelten wir weiter am Bodenseeufer nach Sipplingen. Kurz vor dem Ort erwischte uns der nächste Schauer. Wir suchten Schutz unter dem Sonnensegel einer Gastwirtschaft.

Nach Ende des Schauers teilte sich die Gruppe. Der größere Teil kehrte im Restaurant Seehof zum Kaffeetrinken ein und fuhr dann mit dem Zug nach Kluftern, die anderen machten sich mit dem Rad auf dem Weg. Die Zugfahrer kamen von Kluftern trocken nach Immenstaad, die anderen mussten noch einen Schauer bei Überlingen durchstehen. Zum Abschluss trafen sich die Teilnehmer zur gemeinsamen Einkehr im Gasthof Adler.

Wegen des Wetters hat die Tour nicht ganz so geklappt wie sie geplant war, doch der gefahrene Teil von 56 km bei über 1000 Höhenmetern war recht schön. Dem Tourenleiter Wolfgang und seiner Frau Brigitte, die wie immer für den guten Schluss sorgte, sage ich im Namen aller Teilnehmer herzlichen Dank.

Peter Just