Bericht über die Wanderung am 25. April 2011

14 Teilnehmer wanderten zunächst vom Parkplatz beim Humpisschloss in Brochenzell, am Gunterbach entlang, durch die Siedlung mit lauter Fischarten als Straßennamen, in den Weissenauer Wald. Das frische Grün der Bäume leuchtete bei strahlendem Sonnenschein besonders schön.

Nach einer kurzen Pause am „Rastpilz“ führte unser Weg am Mühlbach, der aus dem Mühlweiher von Appenweiler kommt, weiter bis fast zur Bahnlinie nach Ravensburg. Nach einer leichten Steigung verließen wir den Waldweg und gingen entlang einer Obstanlage zum Pferdegestüt in Weiler. Die Pferde streckten neugierig ihre Köpfe aus dem Stall, um die Wandergruppe zu beäugen. Der Abstecher zum Pferdegestüt war eine schöne Idee von Tourenführer Günter Wolf.

Auf dem Weiterweg entlang der Schussen kamen uns plötzlich zwei bekannte Gesichter entgegen. Es waren zwei Teilnehmer, die die Abfahrt verpasst hatten und nun unsere Gruppe vervollständigten. Der landschaftlich schön angelegte Trimmpfad bei Brugg animierte die Teilnehmer zum Mitmachen an den Geräten.

Bevor wir uns dem verdienten Vesper in der über 300 Jahre alten Wirtschaft im Humpisschloss widmen durften, war der Besuch des Museums angesagt, das die Geschichte der Humpis zeigt. Nach mehrmaligen Besitzerwechseln kam die Herrschaft Brochenzell 1455 an das Kaufmannsgeschlecht der Humpis. 1710 verpfändeten die Humpis die Herrschaft an das Kloster Weingarten. Seit 1937 gehört Brochenzell zu Meckenbeuren.

Gestärkt an Leib und Seele, beeindruckt von der schönen Wanderung und dem Schloss, bedankten wir uns herzlich bei Günter Wolf und traten den Heimweg an.

Helfried Weiler