Albert rief, es blieb bei dieser überschaubaren Gruppe: Claire + 3 Männer. Früh und zügig geht`s per PKWs zum Bahnhofsparkplatz Sigmaringen. Zügig weiter, per Rad, in Richtung Bahnsteig? Nein!! Manfred meldet ein blockiertes Tretlager! Alle Reparaturversuche sind erfolglos. Es hilft nichts, die Gruppe schrumpft jetzt, die Stimmung ist gedrückt. Der Hohenzollern-Express bringt die Fahrtüchtigen nach Burladingen, von dort, auf dem Sattel, über Melchingen, hinauf zur Lauchert-Quelle. Welch ein sparsam rinnendes Brünnlein, jedoch höchst dekorativ eingefaßt.

Zurück im Tal finden wir sogleich die junge, schmale Lauchert. Unser Radweg wird sie ab hier begleiten: Links wie rechts mal Wiesen, mal Sonnenblumenfelder, Getreidefelder, oft überreif. Nirgends die bekannten Riesenflächen mit Mais. Wir durchqueren auch oftmals kurze Waldstücke. Wir sehen schmucke, gepflegte Dörfer, Fachwerkhäuser – nirgends Hochhäuser, nirgends Windräder auf den Höhen. Wir schauen hinauf zum Kloster Mariaberg, wir schauen hinab in den Quelltopf der Gallusquelle. Wir schauen, aber vergeblich, aus nach einem geöffneten Gasthaus für eine Mittagsrast. In Gammertingen bekommen wir einen überlebensrettenden Tipp: Die Pizzeria Oase. Uns passt jetzt alles!!

Manfred meldet sich per Handy: Das Tretlager ist längst wieder ok – selbst ist der Mann! Jedoch leider zu spät.

Nahe Sigmaringendorf mündet die Lauchert in die Donau. Büsche und Bäume verwehren uns den Blick auf dieses Ereignis. Albert erinnert hier nochmals an unseren viel zu früh verstorbenen Mitradler Peter Just – von ihm stammt ja der Tipp zu dieser Premium-Radtour.

Der Weg zum Bahnhofsparkplatz Sigmaringen ist kurz. Hier wartet bereits schon unser „ausgesetzter“ Manfred – welch ein ergreifendes Wiedersehen! Übrigens und merke: Manfred hat sich heute zum Fremdenführer für den Stadt- und Landkreis Sigmaringen qualifiziert!

19.00h – wir sind wieder zurück in Kippenhausen – genau 12h nach dem Start und rund 70 km Fahrradstrecke.

Zitat vom Albert: Wenn`s noch geht; diese Tour biete ich ganz sicher im nächsten Jahr wieder an.

Zitat vom Schreiber: Wenn`s noch geht; ich bin im nächsten Jahr wieder dabei – ganz sicher.

Doch heute und jetzt: Eine kleine Gruppe sagt ein großes Dankeschön für dieses Erlebnis.

Raimund Hause

dies bot uns, einer Gruppe von 8 Personen, die Herren waren in der Minderheit, die Bergtour am Samstag, 22.7. 2017, von St.Antönien ins Sulzfluhgebiet. Die unsicheren Wettervorhersagen in den vorhergehenden Tagen im Nacken wagten wir die Tour und sollten recht behalten: wenn Engel reisen…!!

So starten wir am Zielort bei bestem Wetter gegen 9:30, vor uns grüne Matten, auf denen die typischen Schweizer Bergdorfhäuser aus von der Witterung dunkel gefärbten massiven Holzstämmen verstreut lagen.  Darüber bauten sich die mächtigen weißen Kalkfelsen von Sulzfluh, Drusenfluh und weiteren Gipfeln auf und boten einen majestätischen Anblick. Der zunächst sanft ansteigende, einfach zu begehende Weg erlaubte es immer wieder, den Blick in die traumhafte Landschaft zu werfen und die Vielfalt der Bergblumen und Kräutern zu bewundern.

Vorbei am türkisblauen, glasklaren Wasser des Partnunsees wurde der Weg nun immer steiler und forderte nicht nur unsere Aufmerksamkeit, sondern auch Kondition, Schweiß und Puste.

Gut tat nun ein kleines Päuschen auf einer reich blühenden Wiese, auf der zahlreiche Schmetterlinge über bunten Blüten tanzten und wohl auch uns ganz interessant fanden.

Weiter führte unser Weg nun mit hohen Tritten und ausgesetzten Wegstücken über ausgewaschenes Karstgestein und Geröll vorbei an drei Höhlen, die tiefe Einblicke in das Berginnere boten – man berichtet, hier seien auch Bärenknochen gefunden worden. Man konnte erahnen, dass das gesamte Felsmassiv wohl von etlichen Gängen und Spalten durchzogen sein muss - und manch einer fühlte sich von den schaurig schönen Tiefblicken angezogen und wagte sich ein paar Meter in das kühle Dunkel der Höhlen hinein.

Nach der Überschreitung des Grüen Fürggli auf 2319m ging es nun gemütlich weiter Richtung Tilisuna-Hütte zur Einkehr und Mittagspause. Zuvor erfreuten wir uns am Anblick einer feuchten Senke, in der das weiße strubbelige Wollgras in grosser Menge wuchs.

Immer mit Blick auf die Wolken- kommt da noch was oder hält das Wetter???- doch, doch-es hält! Und so traten wir den Rückweg an und machten uns über das Tilisuna Fürggli an den Abstieg.

Wieder am Partnunsee angekommen, schloss sich unser Rundweg und so kamen wir, reich an Schönem und Erlebtem, wieder bei den Fahrzeugen an.

Wir waren uns einig: die Tour war so abwechslungsreich und eindrucksvoll- auch ein Teil der Tour wäre bei Abbruch wegen Gewitters schon „des Glücks genug“ gewesen!

Danke an die tolle Gruppe, das herzliche Miteinander und natürlich Anette und Jürgen für die Auswahl, Vorbereitung und Führung dieser ganz besonders schönen Tour!

Karin Seuster

Letzten Sonntag starteten 8 Wanderer zu einer aussichtsreichen Rundwanderung zum Portlahorn 2010 m. Ausgangspunkt war Damüls 1423 m - eines der Vorarlberger Walserdörfer-  mit 309 Einwohnern.

Start war am Parkplatz der Uga-Bahn. Bis zum Gipfel mussten ca. 650 hm überwunden werden. Eine schöne Wanderung auf teils einsamen Bergpfaden. Über 7 Hügel mit herrlichen Aussichten bis zur Silvretta, ins Schweizer Bergland - und immer die Damülser Mittagspitze im Blick - erreichen wir den Gipfel. Bei einer verdienten Rast genossen wir das großartige Panorama.

Der Abstieg erfolgte über das landschaftlich einzigartige Hochplateau Stofel, vorbei an der Alpe Oberdamüls.  Natürlich besuchten wir auch die Pfarrkirche St. Nikolaus mit ihren sehenswerten und einzigartigen Fresken, eine sogenannte Armenbibel.

Die Heimfahrt wurde auf angenehme Weise durch eine Einkehr im malerisch gelegenen „Berghaus Kanisfluh“ in Schnepfegg unterbrochen. Außer uns waren dort noch sehr zahlreiche andere Gäste von dem großartigen Blick auf das gigantische Massiv der Kanisfluh begeistert. Die Teilnehmer bedankten sich herzlich bei Ernst für Durchführung dieser gelungenen Wanderung.

Inge

Teil 1

Am 4. Juli brachen 7 Radlerfreunde (6 Männer, eine Frau) mit ihrem Tourenführer Wolfgang Nosse, davon 3 mit Pedelec, zu einer 4-tägigen Radtour ins Nördlinger Ries auf. Ausgangspunkt war Marxheim bei Donauwörth – hier mündet die Lech in die Donau. Alle Räder wurden auf dem Hänger sicher verstaut und von unserem Radlerfreund Albert Endres sicher nach Marxheim transportiert. Gegen 13:00 Uhr saßen wir alle auf den Sätteln und wir konnten in die Pedale treten.

Unser Programm sah 4 Etappen vor. Die erste Etappe führte von Marxheim ein kurzes Stück der Donau entlang bis Donauwörth, dann der Wörnitz entlang  nach Harburg und weiter nach Nördlingen zu unserem ersten Übernachtungsort. Die zweite Etappe führte über Wemding nordöstlich aus dem Ries heraus über den bergigen Kraterrand zum 2. Ziel Treuchtlingen, einem der großen deutschen Eisenbahnknotenpunkte. Die 3. Etappe führte durch das berühmte Altmühltal in die Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt. Die Schlussetappe führte dann ein kurzes Stück wieder zurück ins Altmühltal bevor wir dann in Dollnstein in das Urdonautal nach Süden bogen. Nach Erreichen der Donau in Rennetshofen fuhren wir westwärts bis Marxheim wo wir müde aber gut gelaunt unser Tourenende erreichten. Insgesamt haben wir ca. 200 km zurückgelegt.

Erster Halt war in Donauwörth, hier haben wir unseren Hunger nach der 3 stündigen Anfahrt gestillt. Gut gestärkt ging es dann entlang der Wörnitz Richtung Nördlinger Ries. Nach leichten Steigungen erreichten wir das Ries – diesen riesigen Meteoritenkrater und gegen 16:00 waren wir in Nördlingen. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen bezogen wir unser Quartier. Nach einer kleinen Erholung brachen wir zum ersten Rundgang auf. Im Biergarten der „Sonne“ nahmen wir unser Abendessen ein. Gut gestärkt ging es dann zur berühmten Nördlinger Stadtmauer die mit ihren 4 Portalen die Stadt umgibt. In ca. 5 m Höhe umrundeten wir in einer Stunde in luftiger Höhe die Stadt. Nördlingen ist ein Juwel mit tollen hergerichteten mittelalterlichen Häusern. Es gibt auch eine schöne Fußgängerzone mit vielen Biergärten und Straßencafés die zum Verweilen einladen. Allerdings ist diese Zone als Spielstraße getarnt – abends fahren hier die Nördlinger Jungs in ständigen Rundfahrten ihre heißen Schlitten spazieren und machen auf sich aufmerksam.
Am nächsten Morgen konnten wir dann noch die St. Georgskirche mit ihrem schönen Turm – dem „Daniel“- besichtigen ehe wir zum Rieskrater-Museum aufbrachen. Dieses Museum zeigt sehr anschaulich und informativ die Geologie und Entstehung des Kraters und die gefundenen Meteoritenteile.

Gegen 11 Uhr ging es auf die zweite Etappe. Erster Stopp war Wemding – auch eine mittelalterliche und barocke Kleinstadt. Es war inzwischen Mittag und wir hofften endlich auf bayrische Weißwürste. Doch weit gefehlt – in Franken kennt man dieses Gericht so gut wie nicht. Das haben wir schon in Donauwörth erfahren und so war es auch in den anderen Stationen. Dafür gab es oft Fränkische Bratwürste – eine Art Bauernbratwurst. Wir machten noch einen Abstecher zur Wallfahrtskirche „Maria am Brünnlein“ – das Wasser soll gegen Augenleiden helfen.

Der zweite Tag war dann unsere Bergetappe. Der Weg führte von Wemding in nordöstlicher Richtung aus dem Ries heraus zum Kraterrand der dann über viele Steigungen und einsame Gegenden zu überwinden war. Für die Pedelec-Fahrer ein leichtes – für die Tourenradfahrer war viel Kondition und Schweiß gefordert bis wir die Kraterhöhe erreichten und dann die Abfahrt nach Treuchtlingen genießen konnten. Mit Eiskaffee und Heidelbeerkuchen haben wir uns nach der Ankunft gestärkt  ehe wir uns den Schweiß von der Haut duschten. Die Etappe hat richtig Appetit gemacht – im Grünen Baum – einem zünftigen und gut besuchten Biergarten – haben wir uns dann mit fränkischen Gerichten gestärkt. Ein Rundgang an der Altmühl mit einem Stopp an der toll renovierten Dampflokomotive schloss sich an. Wir beschlossen den schönen und heißen Tag in einem schönen (italienischen) Straßen- und Eiskaffee mit Bier, Wein und Eisbechern. Höhepunkt war der Eisbecher „Sommertraum“ – Viel Eis, viele tolle frische Früchte mit etwas Sahne zeichneten diesen Eisbecher aus – er war ein optisches Highlight und hat einfach toll geschmeckt.

Teil 2 folgt – Hans Kesenheimer

Teil 2

Am Donnerstag ging es bereits um 9 Uhr weiter. Es ging jetzt weiter ins Altmühltal.  Unser Franz hatte uns am Vortag auf den berühmten Karls-Graben und die in der Nähe liegende europäische Wasserscheide aufmerksam gemacht. Dazu ging es zuerst mal 4 km flussaufwärts. Hier erfuhren wir erstaunt vom mittelalterlichen Kanalprojekt von Karl dem Großen der die Altmühl mit der Rezat verbinden wollte. Ca. 500 m Kanal kann man noch sehen – der Rest ist verschüttet. Das ausgehobene Erdreich wurde links und rechts zu Dämmen angehäuft – allerdings rutschte es ständig ab. Ob der Kanal – an „Schleusen“ sollten die Schiffe hochgezogen werden und in den weiterführenden Kanal gebracht werden – jemals in Betrieb war, darüber streiten sich die Gelehrten noch. Aber es gehörte viel Mut dazu ein solches Projekt zu starten. Auch ein anderer Kanal wurde im 19. Jahrhundert gebaut – nach Aufkommen der Eisenbahn musste er aber wieder schließen. Heute gibt es den Main - Donau – Kanal.

Dann ging es endlich flussabwärts. Vorbei an Pappenheim (wer kennt den Spruch,  mit den Pappenheimern nicht?) ging es nach Solnhofen - einem weiteren geologischen Highlight dieser Gegend. Hier gibt es einen berühmten Schiefersteinbruch.  Nicht nur tolle Natursteinfliesen werden daraus gewonnen. Viele Versteinerungen kann man in diesen Schieferplatten finden.  In einem Museum sind viele tolle Fundstücke zusammengetragen – Fische, Vögel, Farne, Schildkröten etc. in allen Größen sind zu sehen. Auch stammt aus dieser Gegend die Erfindung der Lithographie – die Schieferplatten eignen sich hervorragend als Druckstöcke.  Nach einer kleinen Stärkung ging es dann an den berühmten 12 Aposteln vorbei weiter im Altmühltal nach Dollstein ehe wir Obereichstätt – die Heimat unserer Radlerfreundin Walburga - erreichten. Hier besuchte und übernachtete sie bei ihrem Bruder. Wir fuhren dann weiter nach Eichstätt. Nach Kaffee und Kuchen am Domplatz ging es weiter zum Ratskeller unserem Hotel. Beim Abendessen in der „Trompete“ genossen wir im Biergarten wieder bayrisch – fränkische Kost. Auch Walburga kam von Obereichstätt vorbei – nach dem Essen gab es von ihr eine kleine Stadtführung – danke an Walburga.

Nach dem Essen genossen wir noch einen Verdauungsschnaps. U.a. gab es einen fränkischen Hochmoor-Geist, der nach Flambieren seinen typisch nussigen Geschmack erreicht. Hier muss man höllisch aufpassen, dass man nichts verschüttet – sonst verbrennt man sich die Finger wie einer von uns schmerzlich erfahren musste - und naheliegende Servietten gehen leicht in Flammen auf.

Am Schlusstag war es trüb und erste Regentropfen erwarteten uns. Wir starteten früh in Richtung Marxheim. Zuerst ging es im Altmühltal wieder flussaufwärts bis Obereichstätt. Hier holten wir Walburga wieder ab. Weiter radelten wir bis Dollstein ehe wir das Altmühltal verließen und ins Urdonautal einbogen. Ja – wer kannte denn das Urdonautal – heute ohne Donau?

Auf einer früheren Eisenbahntrasse ging es nun der Donau entgegen. Heute mussten wir öfters mal in unsere Regenkleider schlüpfen – auch ein halbstündiger Stopp und Schutz am Waldrand während eines Gewitters unterbrach unsere Tour. Dann ging es auf ebenen Wegen weiter. Inzwischen war es Mittag geworden und wir stoppten nach einem kleinen heftigen Anstieg in der Schlosswirtschaft von Bertoldsheim - der Radweg führte extra vom Tal zur Schlosswirtschaft hinauf. Wir wurden mit einem wunderbaren Ausblick auf das Donautal und einer bayrischen Brotzeit belohnt. Dann ging es gut gestärkt entlang der Donau nach Marxheim unserem Startpunkt. Unsere Autos erwarteten uns und nach Verstauen der Räder auf dem Anhänger ging es heimwärts.

Eine Radtour mit 4 tollen harmonischen und erlebnisreichen Tagen ging zu Ende. Wir danken unserem Tourenführer Wolfgang sehr herzlich für das Ausarbeiten aber auch für das Vorweg-Abfahren der Tour mit seiner Frau Brigitte. Mittels vorbereiteter GPS Karten und seinem Navigationsgerät und dank seiner Ortskenntnis führte uns Wolfgang sicher durch die einzelnen Etappen. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour und sind gespannt wo es dann hingehen wird. Ein Dank nochmals an Albert Endres der sich bereit erklärt hatte mit seinem Auto den voll bepackten Fahrradhänger  zu ziehen.

Hans Kesenheimer

4 Radlerinnen mit Tourenbegleiter starteten am Samstag um 9.30 Uhr am Bahnhof Aulendorf zur Rundtour im Herzen von Oberschwaben.

Nach der Hitzewelle hatten wir an diesem Tag ideales Radfahrwetter. Am Firmensitz des Wohnmobilherstellers Carthago vorbei führte uns der Weg zunächst zum Kloster Reute. Hier lebte Elisabeth Achler, später die „Gute Beth“ genannt. Sie wurde 1766 seliggesprochen und wird nach wie vor vom Volk verehrt. Die St. Elisabeth-Stiftung ist heute Träger verschiedener sozialer Einrichtungen.

Weiter ging die Fahrt durchs Steinacher Ried nach Bad Waldsee, das wir in Richtung Michelwinnaden durchfuhren. Bei diesem Ort entspringt die Riß, die nach 50 km in die Donau mündet. An der Burg in Michelwinnaden, wo am Abend das Burgfest stattfand, machten wir Mittagsrast unter hohen, schattenspendenden Bäumen.

Bald danach erblickten wir auf der Weiterfahrt unser nächstes Ziel, die erhaben in der Landschaft thronende „schönste Dorfkirche der Welt“ in Steinhausen.

Das Barockkleinod wurde in den Jahren 1728-1731 von dem berühmten Baumeister Dominikus und seinem Bruder, Johann Baptist Zimmermann erbaut. Wer die Kirche besucht, ist zum Schauen, innehalten und staunen eingeladen. Das Gotteshaus ist für Hochzeiten beliebt, auch an diesem Samstag traute sich ein Paar.

Nach Kaffee und Kuchen im stilvoll angelegten Garten des bekannten Landgasthofs

„Zur Linde“ ging es gestärkt weiter. Über dem Ort Kleinwinnaden wurde 1997 auf einem Hügel eine hübsche Kapelle errichtet. Davor eine Strahlenkarte aus Messing, damit sich die bei klarer Sicht erkennbaren Alpenberge bestimmen lassen. Nun ging es durch einen Wald hinunter zur Schussenquelle, die uns mit klarem, kalten Wasser erfrischte.

Über Bad Schussenried, mit „Radler“pause im Biergarten der dortigen Brauerei mit dem sehenswerten Bierkrugmuseum, radelten wir an Otterswang vorbei, das für seinen aufwändig gestalteten Erntedankaltar bekannt ist, nach Aulendorf zurück.

Da wir mit der Bahn zum Startpunkt und zurück fuhren war die größte Anstrengung des Tages, die schweren Pedelecs die Treppen an den Bahnhöfen FN und Aulendorf hinunter- und herauf zu tragen. Wir waren aber positiv überrascht, dass wir dabei von jungen Männern Hilfe bekamen und auch das Zugpersonal war freundlich und hilfsbereit.

Bei der Verabschiedung bedankten sich die Radlerinnen bei Franz, der die abwechslungsreiche Tour plante und führte, sehr herzlich.

Irmgard Jankowiak