Diese Höhenrundtour oberhalb 2100 m lockte 16 Wanderer aus Immenstaad und Friedrichshafen (9M/7F) nach Gargellen. Von der Bergstation Schafberg Hüsli (2130 m) ging es ab 9:45 Uhr auf zunächst bequemem Weg und später mäßig steilem Pfad zügig hinauf zum St. Antönier Joch (2379 m). Dort kam nach zuvor bedecktem Himmel die Sonne heraus, die uns auf dem Rest der Tour hold blieb. Nach kurzer Trinkpause auf der A/CH-Grenze folgte als Abstecher von der Schmuggler-Route die Besteigung des 2552 m hohen Riedkopfes. Auf dem Weg über den Grat kam es anfangs zu einer etwas ausgesetzten Stelle, an der sich zwei Teilnehmer zurückzogen und wieder zum Schafberg Hüsli hinunterstiegen. Der Rest erreichte nach 45 min den Gipfelaufbau des Riedkopfes, wo nach Durch­steigen einer kleinen Scharte und ein paar Metern leichter Kraxelei das Gipfelkreuz wartete. Bei der halbstündigen Gipfelrast - pünktlich zu Mittag - bot sich ein atemberaubender Blick auf die benachbarten weißen Kalksteinwände von Sulzfluh, Drusenturm und Schesaplana, in der anderen Richtung hinein in die Silvretta mit Seehörnern, Piz Buin und Dreiländerspitze.

Zurück auf dem St. Antönier Joch warteten 100 steile Höhenmeter hinauf zur Nordwest-Schulter der Gargellener Köpfe auf Punkt 2477 m, anfangs mit einer kurzen felsigen, drahtseilgesicherten Passage, danach überwiegend auf schotterigem Untergrund. Weniger mühevoll war der anschließende Abstieg auf Schweizer Seite hinunter zum kleinen, türkis leuchtenden Gafiersee (2290 m), wo eine kurze Trinkpause eingelegt wurde. Durch Blocklandschaft und Geröll stieg der Pfad Richtung Gafierjoch wieder auf 2460 m hinauf. Beim Steemendlis eröffnete sich der Blick auf die zum Greifen nahen Felsen und Schotterkegel der Madrisa, der uns auf dem Abstieg über das Gafierjoch (2415 m) zur Bergstation begleitete. Der teils verblockte, teils schotterige Weg verlangte auch am Ende der Tour noch hohe Aufmerksam­keit bei der Trittwahl.  

Durch die zahlreichen Auf- und Abstiege während dieser Rundtour kamen am Ende über 800 Hm bei einer Strecke von gut 11 km zustande. Dankbar für das Kombiticket Berg- und Talfahrt, erreichten wir nach 7 h wieder die Talstation. Beim gelungenen Abschluss-Hock im benachbarten Hotel Marmotta galt der Dank der Teilnehmer der wiederum umsichtigen Führung von Wolfgang und Brigitte Nosse. Fazit der ermüdeten Teilnehmer: Schmuggeln war früher ein harter Job.

Eugen Hörmann

Nach einer ziemlich verregneten Woche lachte die Sonne wieder auf unserer Hörner-Panorama-Tour im Allgäu am Samstag, den 29. Juli 2017. Ideale Bedingungen also mit angenehmer feuchter Bergluft und wolkenlosem Himmel bis zum Nachmittag.

Die Rundtour begann im Ostertal, das über Gunzesried angefahren wird. Ein angenehmer Aufstieg - vorbei an rauschenden Bächen und einer Baum-Fällung - führte uns zuerst auf das Rangiswanger Horn auf 1615 m Höhe, dem höchsten Punkt der Tour. Eine fantastische Rundumsicht bot sich an auf das Illertal, Sonthofen, den Grünten, die Oberstdorfer Berge, Widderstein, Hohe Ifen mit Gottesackerwänden, Riedberger Horn und die Nagelfluhkette aus ganz anderer Perspektive. Eine idyllische Kulisse bildete dazu eine mit Glocken bimmelnde Rinderherde ums Gipfelkreuz.

Bergab ging es vorbei am bewaldeten Sigiswanger Horn und nach einem kurzen Aufstieg noch aufs Ofterschwanger Horn (1411 m). Inzwischen konnte man schön beobachten, wie sich die Wolken in den Bergen bilden. In dieser Aussichtslage befindet sich die sehr empfehlenswerte Fahnengehren Alpe, wo wir es uns bei leckerem Kuchen gut gingen ließen. Ein kurzweiliger, dafür steiler Abstieg führte uns zurück ins Ostertal.

Unsere Tour führte über ca. 700 Höhenmeter im Auf- und Abstieg und etwa 12 Kilometer weit bei einer reinen Gehzeit von 4,5 Stunden. Wir waren 16 Personen zwischen 50 und 86 Jahren und waren alle begeistert dabei.

Besonderer Dank an Ernst Webinger, der diese Wanderung organisiert hat.

Die klassische Panoramatour verläuft zwischen den Bergstationen von Ofterschwanger Horn und Weiherkopf (Bolsterlang).  Es waren viele Familien mit kleinen Kindern unterwegs, die mit der Bahn von Ofterschwang hochfahren und oben eine Panoramarunde verkürzt laufen. Wie auch immer – vielleicht ist es auch für Sie ein Anreiz!

(Sabine Weinzirl)

Albert rief, es blieb bei dieser überschaubaren Gruppe: Claire + 3 Männer. Früh und zügig geht`s per PKWs zum Bahnhofsparkplatz Sigmaringen. Zügig weiter, per Rad, in Richtung Bahnsteig? Nein!! Manfred meldet ein blockiertes Tretlager! Alle Reparaturversuche sind erfolglos. Es hilft nichts, die Gruppe schrumpft jetzt, die Stimmung ist gedrückt. Der Hohenzollern-Express bringt die Fahrtüchtigen nach Burladingen, von dort, auf dem Sattel, über Melchingen, hinauf zur Lauchert-Quelle. Welch ein sparsam rinnendes Brünnlein, jedoch höchst dekorativ eingefaßt.

Zurück im Tal finden wir sogleich die junge, schmale Lauchert. Unser Radweg wird sie ab hier begleiten: Links wie rechts mal Wiesen, mal Sonnenblumenfelder, Getreidefelder, oft überreif. Nirgends die bekannten Riesenflächen mit Mais. Wir durchqueren auch oftmals kurze Waldstücke. Wir sehen schmucke, gepflegte Dörfer, Fachwerkhäuser – nirgends Hochhäuser, nirgends Windräder auf den Höhen. Wir schauen hinauf zum Kloster Mariaberg, wir schauen hinab in den Quelltopf der Gallusquelle. Wir schauen, aber vergeblich, aus nach einem geöffneten Gasthaus für eine Mittagsrast. In Gammertingen bekommen wir einen überlebensrettenden Tipp: Die Pizzeria Oase. Uns passt jetzt alles!!

Manfred meldet sich per Handy: Das Tretlager ist längst wieder ok – selbst ist der Mann! Jedoch leider zu spät.

Nahe Sigmaringendorf mündet die Lauchert in die Donau. Büsche und Bäume verwehren uns den Blick auf dieses Ereignis. Albert erinnert hier nochmals an unseren viel zu früh verstorbenen Mitradler Peter Just – von ihm stammt ja der Tipp zu dieser Premium-Radtour.

Der Weg zum Bahnhofsparkplatz Sigmaringen ist kurz. Hier wartet bereits schon unser „ausgesetzter“ Manfred – welch ein ergreifendes Wiedersehen! Übrigens und merke: Manfred hat sich heute zum Fremdenführer für den Stadt- und Landkreis Sigmaringen qualifiziert!

19.00h – wir sind wieder zurück in Kippenhausen – genau 12h nach dem Start und rund 70 km Fahrradstrecke.

Zitat vom Albert: Wenn`s noch geht; diese Tour biete ich ganz sicher im nächsten Jahr wieder an.

Zitat vom Schreiber: Wenn`s noch geht; ich bin im nächsten Jahr wieder dabei – ganz sicher.

Doch heute und jetzt: Eine kleine Gruppe sagt ein großes Dankeschön für dieses Erlebnis.

Raimund Hause

dies bot uns, einer Gruppe von 8 Personen, die Herren waren in der Minderheit, die Bergtour am Samstag, 22.7. 2017, von St.Antönien ins Sulzfluhgebiet. Die unsicheren Wettervorhersagen in den vorhergehenden Tagen im Nacken wagten wir die Tour und sollten recht behalten: wenn Engel reisen…!!

So starten wir am Zielort bei bestem Wetter gegen 9:30, vor uns grüne Matten, auf denen die typischen Schweizer Bergdorfhäuser aus von der Witterung dunkel gefärbten massiven Holzstämmen verstreut lagen.  Darüber bauten sich die mächtigen weißen Kalkfelsen von Sulzfluh, Drusenfluh und weiteren Gipfeln auf und boten einen majestätischen Anblick. Der zunächst sanft ansteigende, einfach zu begehende Weg erlaubte es immer wieder, den Blick in die traumhafte Landschaft zu werfen und die Vielfalt der Bergblumen und Kräutern zu bewundern.

Vorbei am türkisblauen, glasklaren Wasser des Partnunsees wurde der Weg nun immer steiler und forderte nicht nur unsere Aufmerksamkeit, sondern auch Kondition, Schweiß und Puste.

Gut tat nun ein kleines Päuschen auf einer reich blühenden Wiese, auf der zahlreiche Schmetterlinge über bunten Blüten tanzten und wohl auch uns ganz interessant fanden.

Weiter führte unser Weg nun mit hohen Tritten und ausgesetzten Wegstücken über ausgewaschenes Karstgestein und Geröll vorbei an drei Höhlen, die tiefe Einblicke in das Berginnere boten – man berichtet, hier seien auch Bärenknochen gefunden worden. Man konnte erahnen, dass das gesamte Felsmassiv wohl von etlichen Gängen und Spalten durchzogen sein muss - und manch einer fühlte sich von den schaurig schönen Tiefblicken angezogen und wagte sich ein paar Meter in das kühle Dunkel der Höhlen hinein.

Nach der Überschreitung des Grüen Fürggli auf 2319m ging es nun gemütlich weiter Richtung Tilisuna-Hütte zur Einkehr und Mittagspause. Zuvor erfreuten wir uns am Anblick einer feuchten Senke, in der das weiße strubbelige Wollgras in grosser Menge wuchs.

Immer mit Blick auf die Wolken- kommt da noch was oder hält das Wetter???- doch, doch-es hält! Und so traten wir den Rückweg an und machten uns über das Tilisuna Fürggli an den Abstieg.

Wieder am Partnunsee angekommen, schloss sich unser Rundweg und so kamen wir, reich an Schönem und Erlebtem, wieder bei den Fahrzeugen an.

Wir waren uns einig: die Tour war so abwechslungsreich und eindrucksvoll- auch ein Teil der Tour wäre bei Abbruch wegen Gewitters schon „des Glücks genug“ gewesen!

Danke an die tolle Gruppe, das herzliche Miteinander und natürlich Anette und Jürgen für die Auswahl, Vorbereitung und Führung dieser ganz besonders schönen Tour!

Karin Seuster

Letzten Sonntag starteten 8 Wanderer zu einer aussichtsreichen Rundwanderung zum Portlahorn 2010 m. Ausgangspunkt war Damüls 1423 m - eines der Vorarlberger Walserdörfer-  mit 309 Einwohnern.

Start war am Parkplatz der Uga-Bahn. Bis zum Gipfel mussten ca. 650 hm überwunden werden. Eine schöne Wanderung auf teils einsamen Bergpfaden. Über 7 Hügel mit herrlichen Aussichten bis zur Silvretta, ins Schweizer Bergland - und immer die Damülser Mittagspitze im Blick - erreichen wir den Gipfel. Bei einer verdienten Rast genossen wir das großartige Panorama.

Der Abstieg erfolgte über das landschaftlich einzigartige Hochplateau Stofel, vorbei an der Alpe Oberdamüls.  Natürlich besuchten wir auch die Pfarrkirche St. Nikolaus mit ihren sehenswerten und einzigartigen Fresken, eine sogenannte Armenbibel.

Die Heimfahrt wurde auf angenehme Weise durch eine Einkehr im malerisch gelegenen „Berghaus Kanisfluh“ in Schnepfegg unterbrochen. Außer uns waren dort noch sehr zahlreiche andere Gäste von dem großartigen Blick auf das gigantische Massiv der Kanisfluh begeistert. Die Teilnehmer bedankten sich herzlich bei Ernst für Durchführung dieser gelungenen Wanderung.

Inge