Wissenswertes und Informationen - Um so manchen Nebel zu lüften

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Wichtig: Wenn hier auf Links verwiesen wird oder Produktnamen aufgeführt werden, diese sind nur als Beispiel zur Versinnbildlichung angegeben, der DAV Friedrichshafen bekommt für keine der angegebenen Links/Produkte finanzielle und/oder materielle Unterstützung!

Treffpunkte Mittwochs-/Donnerstagsausfahrten

 
Schnetzenhausen, Parkplatz am Dorfgemeinschaftshaus
 

Adresse: Obere Mühlbachstraße 15, 88045 Friedrichshafen

Koordinaten: 47°40'33.9"N 9°26'18.9"E - 47.676076, 9.438578

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Bild Schnetzenhausen
 
Giessenbrücke
 

Adresse: Gießenbrücke 1, 88079 Kressbronn am Bodensee

Koordinaten: 47°37'50.4"N 9°35'52.9"E - 47.630672, 9.598026

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Bild Giessenbrcke
 
Markdorf-Bergheim, Parkplatz an der Kirche
 

Adresse: Bergheim 10-4, 88677 Markdorf

Koordinaten: 47°42'36.7"N 9°24'30.0"E - 47.710185, 9.408328

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Bild Markdorf Bergheim
Lochau, Sportanlage Hoferfeld
 

Hofriedenstraße 10, 6911 Lochau, Österreich

Koordinaten: 47°31'56.7"N 9°45'10.1"E - 47.532408, 9.752809

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Bild Lochau Sportanlage Hoferfeld
Wittenhofen
 

Moorhofweg 5-1, 88693 Deggenhausertal

Koordinaten: 47°46'56.2"N 9°23'20.2"E - 47.782282, 9.388934

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Bild Wittenhofen

DAV Links

DAV – Dachverband

DAV – Baden-Württemberg

Alpenvereinaktiv.com – DAV Kooperation für ein Tourenportal und Tourenplanung

 

Verschiedene Trail Schwierigkeitsangaben

Um einen Trail in seiner Schwierigkeit zu bewerten gibt es verschiedene Systeme, das bekannteste ist die "Singeltrail Skala".
Konkret wird bei dieser immer die zu erwartenden maximale Schwierigkeitsstufe angegeben mit der in Klammer gesetzten Zeit (Min.), wie lange man sich in der max. Stufe befindet. z.B. S2 (30) ~ einer Schwierigkeitsstufe S2 in der wir uns für 30 Minuten bewegen. Darüber hinaus gibt es auch andere Systeme, z.B. welche die Skipisten Schwierigkeitsangeben nehmen
(Blau - einfach, Rot – Mittel, Schwarz – schwer) - die Übersetzung der DIMB.
Wichtig zu beachten ist, dass bei allen Angaben, egal bei uns im Programmheft oder auf anderen Tourenempfehlungen, dass diese rein subjektiv des Erstellers sind. Die Einschätzung kann als „zu niedrig“ eingeschätzt (von oben herunter) oder
„zu hoch“ (von unter herauf) geschehen. Hier dient immer die eigene Erfahrung und das „einschätzen anderer Fahrer“ als Referenz zur Einschätzung.
Auf Grund des DAV Fachübungsleiterausbildungssystem, wird bei uns sehr viel Wert auf eine objektive Einschätzung, damit sich kein Teilnehmer extrem Über- oder  Unterfordert fühlt.
 

Umweltverträgliche Schmierstoffe

Wir sind alle Teil der Natur und mit unserem Sport bewegen wir uns in ihr.
Auf unseren Touren bewegen wir uns in hoch sensiblen Ökosystemen, welche nur langsam wachsen, bzw. das Leben durch harte Bedingungen und extreme geprägt ist.
Hier fahren wir mit unseren High Tech Bikes, bei denen sich immer alles weich, leicht und schnell drehen - bewegen muss. Hierzu benutzt man eine Vielzahl von Ölen und Fetten. Dass diese ihre Spuren in der von uns geschätzten Natur hinterlassen, lässt sich kaum vermeiden, allein wenn man durch einen Bach fährt oder im Regen abgewaschen wird. Den einzigen Unterschied, welchen wir machen können ist, was für Spuren wir hinterlassen. Darum möchten wir eine Sensibilisierung zu dem Thema „umweltverträgliche Schmierstoffe“ schaffen.
 
 
Wie verhalte ich mich richtig bei anderen vierbeinigen Wegbenutzern
 
Die Waldwege (seien es Forst-, Wanderwege oder Trails) werden wohl am meisten von vierbeinigen Wegbenutzern genutzt. 
Biker bekommen nicht viel davon mit. Was aber, wenn man sich begegnet - was kann ich als Biker tun, bzw. muss ich beachten bei einem Aufeinandertreffen?
  
bei Wild
Alle wildlebenden Tiere sind Flucht-Tiere und scheuen den Menschen bei dem kleinsten Anzeichen. 
Aber hier gibt es bei einem Aufeinandertreffen doch einiges zu beachten.
Grundsätzlich gilt, Geschwindigkeit reduzieren, ggf. anhalten und ruhig verhalten (also keine Rufe "schau ein Reh" oder ähnliches), dass das Wild nicht durch uns gestresst wird, sich gar durch eine überhastete Flucht verletzten kann. 
Es gibt aber durchaus Situationen bei denen es für uns Menschen gefährlich werden kann. Gerade bei dem Schwarzwild ist bei Nachwuchs eine heikle Zeit. Die Frischlinge kommen in April/Mai zur Welt und werden für die nächsten drei Monate von der Mutter gesäugt (bis Juli). Wenn ich als Biker in der heißen Zeit (Mai/Juni) auf eine Gruppe stoßen oder schnaubende Geräusche hören sollte muss man sich sehr vorsehen, denn die Bache (Mutter) ist in dieser Zeit sehr aggressiv um die Jungen zu schützen.  Dann heißt es sofortigen Rückzug antreten, aus der Richtung aus der man gekommen ist, mit Blick in die Richtung der Tiere. Eine weitere extrem gefähliche Situation ist, wenn man auf einen verletzten oder gar angeschossenen Keiler (männliches Wildschwein) trifft, hier auch sofort den Rückzug, mit Bike zwischen dir und dem Tier und die Polizei rufen, denn das Tier wird sich nicht mehr beruhigen und kann immer wieder gefährlich werden. 
Weitere gefährliche Situationen entstehen ganzjährig bei überraschenden Begegnungen, gerade Abends in der Dämmerung und Nachts rechnet das Wild nicht mehr mit plötzlichen Überraschungen, da ist es wie bei dem Menschen - manche ergreifen die Flucht, manche gehen in die Konfrontation.
Auf alle Fälle nie offensiv mit einem Gegenstand gegen das Tier vorgehen - du ziehst den Kürzeren.
 
bei Haus- und Nutztieren:
Am wahrscheinlichsten ist, dass wir Hunden mit Ihren Besitzern im Wald treffen. Hier gilt wie immer Geschwindigkeit reduzieren, ggf. anhalten, keine hektischen Bewegungen und das Tier im Auge behalten. Ist der Hund nicht an der Leine und er zeigt aggressives Verhalten das Bike zwischen dir und dem Tier bringen und sich langsam entfernen oder auf den Besitzer warten.
Auch angeleinte Hunde sollten bei langsamer Vorbeifahrt immer im Blick gehalten werden, denn Tiere reagieren bei kleinsten Irritationen (z.B. Freilauf rattern) meist unvorhergesehen.
Der Wald wird gerne auch von Pferdehaltern für einen Ausritt genutzt. Wenn man sich entgegenkommend trifft, bringen Reiter ihr Pferd meistens zu stehen oder langsamen Trap und beruhigen es - hier auch in langsamer Vorbeifahrt, möglichst ruhig das Pferd passieren.
Was nun wenn ich auf ein Reiter / Pferdgespann von hinten antreffe? Hier Abstand halten!!! Geschwindigkeit angleichen und abwarten - der/die ReiterIn bemerken einen in den meisten Fällen und werden Platz machen oder gar am Rand zum Stehen kommen. Hier bitte nicht Klingeln oder Rufen, denn das erschrickt das Pferd und kann dann durchgehen. Wenn man nicht bemerkt werden sollte, leichtes räuspern oder ein freundliches "Entschuldigung" wird dir hier weiterhelfen.

Nochmal generell bei Begegnungen mit Tieren, in jedem Falle Geschwindigkeit reduzieren, ggf. anhalten, sich ruhig verhalten - keine Rufe, klingen usw., bei Aggression den geordneten Rückzug antreten, ggf. mit dem Schutz des Bikes.