Bouldern in Fontainebleau vom 31.03.-06.04.2012

Ein Mix aus JUMA, 25+, JLK und vier Kletterern der Sektion Ravensburg machten sich am 31.März früh morgens um 3 Uhr, nach einstündigem Gepäck verstauen à la „Tetris“ auf den Weg nach Fontainebleau.

Bouldern

Nach achtstündiger Fahrt erreichten wir pünktlich zur Mittagszeit unseren Campingplatz in Samoreau. Schnell wurden die Zelte aufgebaut, Vesper eingepackt und ab gings an die Felsblöcke - wir waren bereit Bleau zu rocken!

Hinein gings in den riesigen Kiefernwald mit sandigem Boden und enormen Sandsteinblöcken. Fontainebleau ist eines der beliebstesten Bouldergebiete der Welt und das nicht ohne Grund, wie wir feststellten. Müde gebouldert krochen wir auf allen Vieren zum Campingplatz. Schwäbisches Doping stand abends auf dem Essensplan: Maultaschen & Meckatzer.

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Nach einer kalten Nacht im Zelt gings am Sonntag in das Gebiet „91.1“. Felix, unser Jungspund, lernte endlich auf eigenen Füßen zu stehen und diese richtig einzusetzen. Von nun an war keine Platte mehr vor ihm sicher und auch Überhänge überwand er mit Bravour.

Am dritten Tag schlugen wir unser Lager neben dem „tête du chien“ (dt.: Hundekopf) auf. Ole und Stefan bestiegen den „cul de chien“ (dt.: Hundehintern) und bissen sich anschließend die Zähne an „eclipse“ aus. Auch der Rest der Truppe konnte einiges reißen und bezwangen ein Felsblock nach dem anderen.

Vollbepackt mit den tollen Sachen, die einen Ruhetag schöner machen gings am Dienstag in den Wald zu den Felsblöcken. Mit Slackline, Lesestoff und Sudoku im Gepäck genossen wir es, den ganzen Tag auf unseren Crashpads zu faulenzen. Der Tag wurde abends mit einer Grillsession abgerundet. Die Stimmen wurden mit französischem Rotwein geölt, so dass wir fleißig in Sörens Gesang und Gitarrenklang mit einstimmen konnten „imagine all the people, living life in peace...youuuu houuu hou houuuu!!!“

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Donnerstag und Freitag wurden dann die Blöcke in den Gebieten „Elephant“ & „Aprémont“ gerockt. Egal ob Dach oder Plattenkletterei, ob Leiste oder Henkel nichts war unüberwindbar. Jedes Problem, das sich uns in den Weg stellte, wurde gelöst, bis unsere Fingerkuppen bluteten. Auch der Common-Bär, der in den Wäldern von Fontainbleau lebt wurde gesichtet und so manche Lebensweisheit wurde für unseren Ole umgedichtet: „Ole Fleiß kein Preis“ oder „Ole dich ist alles doof“.

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Rund um ein gelungener Urlaub – Wiederholung nicht ausgeschlossen.