Ausflug der Jugend über Himmelfahrt

 

Am Mittwochnachmittag vor Himmelfahrt startete unsere kleine Gruppe im vollgepackten Auto ins verlängerte Wochenende. Leider waren wir nicht die einzigen, die übers Wochenende wegfahren wollten. Somit standen wir mehrmals im Stau und brauchten 4 ½ Stunden bis zum Zeltplatz in Waischenfeld/Fränkische Schweiz. Aber wir hatten noch Glück – Micha, der schon vorgefahren war, brauchte sogar 5 ½ Stunden. 

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Am Zeltplatz in Waischenfeld angekommen luden wir unser Zeug aus und machten uns ans Zelte aufbauen. Als auch das geschafft war konnten wir uns gemütlich hinsetzen und vespern und dabei gleich schon schauen, wer sonst noch das Wochenende mit uns verbringen würde.

Am nächsten Morgen gab es ein leckeres Frühstücksbuffet, währenddessen wurde das Mörderspiel, das einige aus dem Bouldercamp in Bleau schon kannten, erklärt und die Opfer gezogen. Nach dem Frühstück packten alle entspannt ihre Sachen und nachdem das Lunchpaket fertig war, machten wir uns auf den Weg zum ersten Klettergebiet, das nur etwa 10 Minuten entfernt war. 

Am Ende gingen wir noch an einen anderen, nur wenige Minuten Fußmarsch entfernten Felsen, an dem wir das lustige Abseilen übten. Bei Schmidtie seilte sich auch eine Zecke ab! Am Zeltplatz angekommen gab es eine erfrischende Dusche: Kaltwasser im Schneckentempo. Zum Abendessen standen zweierlei leckere Hauptspeisen zur Auswahl. Und wer wollte konnte sich sogar noch ein Dessert holen.

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Abends hockten wir noch gemütlich am Lagerfeuer zusammen und suchten gemeinsam das Klettergebiet für den nächsten Tag raus.

Der nächste Klettertag startete wieder mit einem reichhaltigen Frühstück, zudem gab es einen leckeren Geburtstagskuchen für Schmidtie. Diesmal fuhren wir an die Jubiläumswand. Auch wir jungen Teilnehmer wagten uns hier immer mehr an den Vorstieg.

Gegen Abend sammelten wir noch schnell ein paar Stöcke zum Grillen und machten uns auf den Rückweg, damit wir rechtzeitig zum Küchendienst da waren. Unsere Aufgabe war hier: Gemüse schnippeln für das Abendessen.

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Nach einer neuen Ladung Feuerholz gab es auch an diesem Abend wieder ein Lagerfeuer, diesmal sogar mit Stockbrot und Marshmallows.

Der dritte und letzte Klettertag sollte planmäßig zu einem Klettergarten bei Stadelhofen  gehen. Aber im Frankenjura gibt es zwei Stadelhofen. Wir fuhren also erstmal 20 Minuten in die falsche Richtung. Somit waren wir ca. 40 Minuten vom eigentlichen Ziel entfernt. Daher beschlossen wir nach kurzer Beratung und Blick auf die Wanderkarte des Ortes, zu einem anderen Klettergebiet zu fahren. Auch hier waren für jeden Routen dabei. Jedoch war es sehr warm, weshalb wir gegen Ende nicht mehr klettern wollten.

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Am Abend merkte man an der Stimmung, dass es der letzte war. Wir spielten in größerer Runde UNO und wer wollte konnte noch einmal Stockbrot oder Marshmallows grillen. Später gab es noch eine Feuershow und um Mitternacht ein Geburtstagsständchen für Katharina. 

Am letzten Tag mussten die Zelte wieder abgebaut und alles in den Autos verstaut werden.

Die Heimfahrt dauerte leider auch etwas länger – aber wir kamen alle wieder glücklich und mit vielen Eindrücken gut nach Hause.

Wir hatten vier Tage Spaß, Herausforderung und super Wetter. Besonderen Dank an Jan, Schmidtie und Micha, dass ihr uns dieses verlängerte Wochenende ermöglicht habt!