Spiel, Spaß und gute Laune trotz Regen – Die Jugend auf der Lankhütte

Pulverschnee und blauen Himmel hätten wir uns gewünscht… geworden sind es Matsch und dicke Wolken. Doch dies konnte die Laune von fünf motivierten Mädchen und Jungs nicht trüben – Während die meisten anderen Touren am letzten Wochenende abgesagt wurden, verbrachten wir ein tolles Wochenende auf der Lankhütte.
Um Hüttenkoller und Dauerregen am Samstag zu entkommen, machten wir es uns erstmal in der Kletterhalle in Dornbirn gemütlich. Da wurde geklettert – normal, blind, ohne Arme, ohne Beine – , gebouldert – „ich packe meinen Koffer…“ – und gelacht – „Erwachsene machen ja auch Fehler beim Klettern“ – bis Kids und Jugendleiter gleichermaßen erschöpft waren.

Hannah Deierling beim Bouldern
Beim Kofferbouldern ging es auch mal nach unten

 

Der spätnachmittägliche Aufstieg zur Hütte durch den Schneematsch verlangte uns nochmal einiges ab. Bis auf die Knochen durchnässt freuten wir uns, dass bald ein warmes Feuer im Ofen brannte. Mit Spaghetti mit Tomatensoße wurden die Energiespeicher wieder aufgeladen und ein leckerer Nachtisch durfte natürlich auch nicht fehlen. Beim Ligretto spielen gings hoch her, auch wenn einigen vor Müdigkeit der Kopf auf die Tischplatte zu sinken drohte.

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Im Regen und Nebel ging es über die letzten Schneefelder zur Hütte

 

Am Sonntag war das Wetter zwar nicht mehr ganz so regnerisch, aber immer noch trüb. So starteten wir langsam in den Tag und lieferten uns nochmal eine Ligretto-Revanche. Mittags machten wir uns zum Aufbruch bereit: das Feuer wurde gelöscht, die Rucksäcke gepackt und die Hütte geputzt und verschlossen. Eine kleine Wanderung wollten wir doch wenigstens machen dieses Wochenende! Über die schwarze Piste stapften wir Richtung Lank, wobei ein kleiner Kurs zum Bremsen im steilen Firn nicht fehlen durfte. Die Rutschübungen waren angesichts der Verhältnisse nicht nur sinnvoll, sie machten auch jede Menge Spaß – das Weiterlaufen fiel Einigen danach umso schwerer.

Spinne im Schnee
Am Ende gelang es allen Kindern sich mit der Spinne im Schnee zu bremsen

 

Nach einer Ess- und Spielpause auf dem Lank nahmen wir noch das Hochälpele in Angriff. Trotz des trüben Wetters hatten wir freie Sicht auf den Bodensee. Am meisten Spaß machte allerdings der Abstieg – Im nassen Schnee rutschten die Regenklamotten besonders gut und so gings in wilder Fahrt zurück zum Rucksackdepot an der Hütte.
Unser Fazit: ein klasse Wochenende, es gibt eben kein falsches Wetter – und die richtige Kleidung hatten wir ja dabei!

Abstieg am Lankgipfel
Der Abstieg erfolgte wieder am Lankgipfel vorbei zur Hütte

Bericht: Hannah Deierling
Bilder: Sebastian Schmidt