Schon lange hatten wir davon gesprochen, mit der Familiengruppe auch mal einen etwas höheren Berg in Angriff zu nehmen, am Besten noch mit einem kleinen Gletscher dabei. So kam schon im Januar der Plan auf, in Südtirol von der Düsseldorfer Hütte aus auf den Kleinen Angelus zu steigen und ein Termin war auch schnell festgelegt: Gleich zum ersten Sommerferienwochenende, sozusagen als bergsteigerischen Schulabschluss. Als der Termin dann näher kam wurde aus den geplanten 3 Tagen dann doch eine Wochenendetour und auf der Suche nach einem Ausweichziel mit kürzerer Anfahrt beschlossen wir, die Schesaplana von der Totalphütte aus in Angriff zu nehmen.

 

So stiegen wir dann bei gefühlten 101% Luftfeuchtigkeit auf die Hütte auf, vielleicht hat die fehlende Sicht ja sogar den Anstieg erleichtert, weil man nicht schon lange das Ziel "ganz weit oben" sehen konnte. Schon später am Abend klarte es dann aber auf und dem Spaß auf der Hütte hat der Regen eh nicht geschadet.

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Samstag wies uns die Sonne von Anfang an den Weg und war nach Kräften bemüht, den Neuschnee der vergangenen Tage zu schmelzen. So kamen denn alle auch gut bis ins Kar unter dem Gipfel, von dort an waren die Schwierigkeiten wegen des nassen Schnees auf den Schrofen aber so erheblich, daß nur einige wenige Teilnehmer den Weg bis zum Gipfelkreuz schafften.

IMG 1321 Runter zur Hütte

Samstag abend liessen wir dann gemütlich um die Hütte ausklingen und beim Rückweg am Sonntag gönnten wir uns eine ausgiebige Pause zum Spielen am Lünersee.

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So ging ein rundum ausgefülltes Bergwochenende zu Ende. Der Kleine Angelus bleibt aber weiterhin auf der Liste unserer Wunschberge für die Familiengruppe.

Sie sind fast wie Heimkommen, die Wochenenden auf unserer Lankhütte. Im Juni haben wir wieder einmal, diesmal mit nur "eineinhalb" Familien und damit großzügig Platz, zwei Tage dort verbracht.

Das Wetter war schön, so dass wir die obligatorische Wanderung zur Hochälpele Alm unternehmen konnten. Zu Beginn unseres Rückwegs konnten wir noch den provisorischen Einfallsreichtum des Hüttenwirtes testen, der kurzerhand abfallende Schuhsohlen mit Tape wieder wandertauglich machte.

Den Abend verbrachten wir mit Grillen, die Kinder mit Fröschefangen. Aber egal, wieviele unsere Mädels davon auch geküsst haben … es wurde kein Prinz draus.
Nachdem am Sonntag dann kein einziger Frosch mehr weit und breit zu finden war, warum auch immer, waren wir auch mit dem "Ums Haus sein" beschäftigt und glücklich.

Der Feiertag von Christi Himmelfahrt bot Ende Mai Gelegenheit für ein verlängertes Wochenende welches einige Mitglieder der Familiengruppe für gemütliches Camping am Forggensee mit Aktivitäten für die Kinder und Eltern nutzen. Das Wetter meinte es gut mit uns und selbst das Wasser im Forgensee und insbesondere im benachbarten Bannwaldsee lud schon sehr zum Baden ein.

Das Programm hatte Highlights für die Kleinen und Großen, wir wanderten durch Baumkronen und entlang des Lechufers auf dem Walderlebnispfad bei Füssen, besuchten die Schaukäserei in Lehern und lernten viel (und fast zu viel) über Käsemachen aus Heumilch, Löcher im Käse (nein, die kann man nicht getrennt kaufen) und Reifeprozesse. Der Käse war dann aber wirklich unglaublich gut.

Für die Eltern ergaben sich zwischendurch auch Möglichkeiten für kleinere und größere Touren mit dem Mountainbike in den nahegelegenen Füssener Bergen. Schön (und heiss!) war's!

 Forgensee Mai 2017