Wildhuser Schofberg - von Fauna und Fußball

Der 17 Juni hätte es werden sollen. Es kam von diversen Seiten aber schon bevor es überhaupt losging die Frage auf, wann wir zurück wären. Um 17 Uhr spielte die deutsche Nationalmannschaft zum ersten Mal in der Fußball WM 2018 gegen Mexiko. Das Wetter sah für die Berge für den Sonntag auch nicht ideal aus und so wurde die Tour auf einen Tag früher geschoben.

Um 8:30 Uhr ging es dann mit bester Laune und zu viert von Friedrichshafen aus los um die 1300 hm anzupacken. Zu Beginn noch durch ein kurzes Waldstück und später mit vereinzelter Sicht auf die Churfirsten ging es über weite Teile über Kuh- und später Schafweiden. Wer hätte es gedacht. Immerhin hieß unser Ziel auch der Wildhuser Schofberg.

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Weiter oben aber trafen wir nur noch die Spezies der Wanderer und am Vorgipfel mit der fast schon mittelalterlich wirkenden Metallfahne die Dohlen, die ganz genau wissen, wo Pause gemacht wird und wo auch etwas für sie abfallen kann.

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Nach einer kurzen Stärkung am Vorgipfel sind wir über einen kurzen Steig und noch ein paar Felsen dann letztendlich am kreuzlosen und die meiste Zeit in den Wolken liegendem Hauptgipfel angekommen. Hatten wir die meiste Zeit wenig Glück mit der Aussicht ist just in dem Moment unserer Ankunft die Decke zumindest teilweise aufgerissen und wir hatten freie Sicht auf den Hausberg des Bodensees, den Säntis.

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Glücklich durch das eingehaltene Versprechen für den Säntisblick ging es dann zurück. Richtung verdienter Einkehr. Für Kurzweil sorgten noch die Kletterer, die sich nach erfolgreichem Durchstieg der Schafbergwand an deren Rückseite vor unseren Augen abgeseilt hatten. Vielleicht nehmen wir später mal diesen Weg.

Übrigens, die deutsche Mannschaft hatte am Sonntag leider nicht gewonnen. Aber das war ja erst der Anfang und es soll auch spannend bleiben ;-)

 

Text und Bilder: Peter Elkenkamp