Über einen verdienten Goldseetrail

 An einem der schöneren Wochenenden dieses Jahr war es soweit, als sich 5 Biker auf ins Vinschgau machten um auf einer Wochenendtour den bekannten Goldseetrail zwischen Stilfser Joch und Furkelhütte zu entdecken. Nachdem der Trail für Biker nur vor 9 Uhr und nach 16 Uhr befahren werden darf, tagsüber ist es zu voll, dass es auch gar keinen Spaß macht, bedurfte es etwas genauerer Zeitplanung. Die Entscheidung viel somit darauf am Samstag von Melag aus zu starten und über St. Maria auf das Stilfser Joch aus eigener Kraft hochzufahren. Oben in Bormio angekommen waren wir müde, aber glücklich und um einige tolle Aussichten reicher.

P1030991.JPG

Übernachtet haben wir im bekannten Tibethaus in Sichtweite zu König Ortler mit einem leckeren italienischen Abendessen und wie fast überall dort oben, toller Aussicht.

P1030997.JPG

Am nächsten Morgen ging es aber schon wieder früh los, um die Sperrzeit nicht zu verletzen auf einen der angeblich schönsten Trails. Und was soll man sagen, wir wurden nicht enttäuscht. Ein sehr schön zu fahrendes Stück Weg mit Passagen, die man einfach nur so dahingleiten kann. Aber auch die ein oder andere knifflige Stelle war dabei und sogar Schieben war mal angesagt zwischen einigen großen Brocken.

P1040009.JPG

P1040011.JPG

Dass es aber trotz einiger Hindernisse Spaß gemacht hat, konnte man am Grinser aller erkennen.
Nach der Furkelhütte war direkt ins Tal abzufahren für uns noch keine Option und die klassische Variante nimmt noch die sogenannten Zugtrails mit, welche sich über Wurzel und Steine oft relativ höhenmeterneutral durch Wald und über Almen entlangschlängeln. Man merkte hier gleich, dass man etwas weiter weg war von den üblichen Routen und entsprechend wenige Menschen haben wir getroffen. Dementsprechend neugierig waren einige andere vierbeinige Bewohner der Almen, die ihre metallenen Kollegen, die Alurösser, sehr spannend fanden.

P1040016.JPG

Höhenmeterneutral wurde später zwar noch das Unwort des Tages, das ganze Auf und Ab hat mehr an allen gezehrt als erwartet, aber zum Ende als wir doch noch einige flowige Passagen gefunden hatten, waren alle glücklich. Niemand hatte sich verletzt und die Pasta hat zu unserem Glück ihr übriges getan. Es war toll und danke allen, die dabei waren!

Bericht: Peter Elkenkamp