Es war definitiv eine der etwas längeren Touren der ALPINplus dieses Jahr. Im Programm standen satte 2300 hm, was den Teilnehmerkreis zwar etwas eingeschränkt hatte. Aber für den höchsten Berg der Allgäuer Alpen darf man auch mal etwas länger unterwegs sein. Am Ende waren es dann doch „nur“ etwas mehr als 1900 hm – die Überschreitung der Rothornspitze haben wir ausgelassen – aber müde war am Abend jeder.

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An einem der schöneren Wochenenden dieses Jahr war es soweit, als sich 5 Biker auf ins Vinschgau machten um auf einer Wochenendtour den bekannten Goldseetrail zwischen Stilfser Joch und Furkelhütte zu entdecken. Nachdem der Trail für Biker nur vor 9 Uhr und nach 16 Uhr befahren werden darf, tagsüber ist es zu voll, dass es auch gar keinen Spaß macht, bedurfte es etwas genauerer Zeitplanung. Die Entscheidung viel somit darauf am Samstag von Melag aus zu starten und über St. Maria auf das Stilfser Joch aus eigener Kraft hochzufahren. Oben in Bormio angekommen waren wir müde, aber glücklich und um einige tolle Aussichten reicher.

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“Steigeisen oder Grödel empfohlen.”

So liest es sich in der Beschreibung für die Adventswanderung auf den Staufen, die Peter am 20. Dezember organisiert hat. Hatte er die Tour doch im letzten Jahr schon angeboten, aber alleine machen müssen. Dabei waren einige Stellen auf dem Weg vereist und der Mixed-Kletterer hätte hier seine Freude gehabt. Dieses Jahr waren wir zu fünft und mancher hatte sich die Hochtourenschuhe noch mal bereit gelegt. Die Steigeisen waren eh noch auf diese und nicht auf die Skischuhe angepasst. Lässt doch der Schnee noch auf sich warten.

An dem Sonntag hatten wir dann aber weder Steigeisen noch Grödel dabei. Waren doch Plusgrade angesagt und Niederschlag der sich zu Eis formen könnte, hatte es auch seit Tagen kaum gegeben. Aber warm anziehen mussten wir uns, das ist bei so einer Bergtour selbstverständlich. Wir starteten um neun in dem vernebelten Friedrichshafen nach Dornbirn zur Karrenbahn und begannen den Aufstieg auf dem Normalweg.

Bereits nach wenigen Höhenmetern begann sich dann unsere Umgebung zu ändern. Statt Nebel gab es Sonnenschein und Aussicht. So fühlten wir uns gleich wärmer und das Sonnenlicht steigerte auch gleich die Stimmung.

Bei der ersten Rast merkten wir dann aber, dass es nicht nur gefühlt wärmer war. Inversionswetterlage sei Dank wurde es immer wärmer, je höher wir stiegen. So wurde Schicht um Schicht der warmen Kleidung schnell wieder abgelegt. Sicht auf den See hatten wir an dem Tage keine, aber über ein Wolkenmeer von Bregenz bis nach Konstanz und Tief in das Rheintal hinein. Dann alles über dem Nebel lieferte ein wunderbares Panorama Wir waren uns schnell einig, dass der Blick auf den Nebel viel besser als aus diesem heraus ist.


Nebel panorama am Staufen

Wir umrundeten den Staufen halb auf seiner Westseite um ihn südlich von Schuttannen aus zu besteigen. Hätte die Alpe an dem Tag aufgehabt, hätte sie sicher ein gutes Geld verdient. War der Parkplatz doch sehr voll. Die Kletterer unter uns begannen hier wehmütig in Richtung Löwenzähne zu schauen. War das Wetter doch besser als an so manchem Klettertag im Sommer.

Schnuppertour mit Sonnenschein

Frühling. Die ersten Blumen blühen, die Natur wandelt sich von grau zu grün und die Mountainbiker machen ihre Räder fit um in eine neue Saison zu starten. Aber mancher von uns kam noch nie in den Genuss einer Tour auf den Rädern des Berges. Um auch solch unerfahrenen AV-Mitgliedern mal einen kleinen Einblick zu bieten und die Räder für den Sommer zu testen, organisierte der Peter eine kleine Schnuppertour am 19. April.

Samstag, 25.04.2015, 13:00 Uhr, Friedrichshafen:

Die meisten „Pflichten“ wie Einkaufen und Putzen für diesen Samstag sind erledigt und ich schaue an diesem tourfreien Tag sehnsüchtig aus dem Fenster.

Der Wetterbericht der letzten Tage sagte für das Wochenende Regen an. Keine optimalen Voraussetzungen für spontane Aktivitäten… egal, mal schauen was der Wetterbericht sagt…